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In der Samtgemeinde Velpke: Viele Storchen-Paare nisten

Velpke In der Samtgemeinde Velpke: Viele Storchen-Paare nisten

Velpke. Störche fühlen sich in der Samtgemeinde Velpke offenbar pudelwohl. In Grafhorst, Wahrstedt, Velpke, Bahrdorf und Büstedt sind die Nester in diesem Jahr wieder bewohnt - teilweise freuen sich die Anlieger über Nachwuchs, andererseits spielten sich auch kleine Dramen ab.

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In Grafhorst: Hier freuen sich Storchenfreunde gleich über vierfachen Nachwuchs.

Quelle: Foto: Schulze

In Grafhorst sind gleich vier Störche geschlüpft: „Wir lieben unsere Störche und nehmen regen Anteil an ihrem Leben“, betont Kirchenvorstand Manfred Eisenbeiß. Das Brutpaar hatte vermutlich durch das Aller-Hochwasser ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass es alle vier Jungen durchbringen konnte. Und auch vom Hagel-Sturm blieben die Tiere weitgehend verschont. „Zwei von den Jungstörchen haben aber eine Schwungfeder beim Hagelschlag verloren“, so der ehrenamtliche Storchenbeauftragte Georg Fiedler. Ein Storch habe allerdings mehrere davon, so dass dies für seinen Flug ins Winterquartier kein Problem darstelle. Im benachbarten Bördekreis seien fünf Jungstörche durch den Hagel zu Tode gekommen.

Auch in Wahrstedt spielte sich erst ein kleines Drama ab. Das einzige Junge lief auf der Straße herum, konnte nicht wieder in sein Nest fliegen. „Anwohner brachten den Storch nach Leiferde ins Artenschutzzentrum. Dort wurde eine Unterernährung festgestellt. Das kann durch die große Hitze gekommen sein, vielleicht Austrocknung“, so Fiedler. In Velpke starben zwei Jungstörche bei Starkregen Ende Mai, sie wurden von den Eltern aus dem Nest geworfen. Jetzt sei in dem Nest laut Fiedler leider kein Leben mehr.

In Bahrdorf wachsen aktuell zwei Jungstörche auf. „Die sind wohl erst nach dem Regen geschlüpft“, vermutet Fiedler. In Meinkot hat ein Paar zum ersten Mal gebrütet und ein Junges großgezogen. Auch in Volkmarsdorf brütete ein junges Storchenpaar, hier schlüpften aber keine Jungen. „Entweder die Eier sind durch die Nässe ausgekühlt oder waren gar nicht befruchtet“, vermutet Fiedler.

Ein weiteres Storchenpaar hat sich erstmals auf dem Dach des Gutshauses in Büstedt niedergelassen. „Ohne Unterlage haben die ein passables Nest gebaut. Es könnte sein, dass sie im nächsten Jahr brüten“, so Fiedler. Einer der Störche ist beringt. „Er ist drei Jahre alt und kommt aus dem Raum Celle.“ Die Betreuung des Nestes wird schwierig. Fiedler: „Wir haben technisch keine Möglichkeit, an das Nest auf dem Gutshaus zu kommen.“

iks

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