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In der Innenstadt: Plötzlich platzten überall Heizkörper

Wolfsburg In der Innenstadt: Plötzlich platzten überall Heizkörper

Wegen geplatzter Heizungen standen am Mittwoch zahlreiche Wohnungen in Wolfsburg unter Wasser! Besonders in der Stadtmitte und Mitte-West häuften sich die Fälle, auch die Feuerwehr rückte aus und pumpte Wasser ab. Die Ursache: Ein defektes Bauteil in der Fernwärme-Station der LSW sorgte für zu hohen Druck.

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Geplatzte Heizkörper: Auch Lion Rößler war betroffen. Die Firmen hatten viel zu tun.

Quelle: Manfred Hensel

Am späten Vormittag begann die Serie, besonders in der Heinrich-Heine-Straße, Goethestraße, Tucholskystraße, Lessingstraße und Lönsstraße platzten Heizkörper. Hier vermietet vor allem die Neuland. „Eine Bestandsaufnahme, wie viele Wohnungen betroffen sind, läuft noch“, so Sprecherin Stefanie Geisler.

Mittwoch waren die Kundenbetreuer zu den Mietern unterwegs und koordinierten erste unterstützende Maßnahmen.

Wie bei Lion Rößler in der Tucholskystraße: Der 17-Jährige wachte auf, weil seine Heizung platzte: „Es gab einen lauten Knall, schwarzes Wasser lief aus der Heizung.“ Mindestens 50 Eimer Wasser habe er geschleppt. In zwei Fällen rückte sogar die Feuerwehr aus, um abzupumpen - erst in der Löns-, dann in der Lessingstraße. „Hier stand das Wasser bis zu sieben Zentimeter hoch im Keller“, so Einsatzleiter Dieter Appel - in einer Erdgeschosswohnung war die Heizung geplatzt, das Wasser sickerte durch.

Auch die Fachfirmen hatten viel zu tun, montierten die defekten Heizungen ab. Michael Bitterhoff (Bauder & Sohn): „Ich war seit dem Vormittag die ganze Zeit unterwegs.“

Am Abend war die Ursache laut LSW gefunden: In der Fernwärme-Umformstation „Goethestraße“ gab es eine Störung, ein Bauteil wurde ausgewechselt. „Durch die Störung hatten wir im Netz einen erhöhten Druck von 5,7 bar, der sich im oberen zulässigen Grenzbereich bewegt“, so Wiechert - statt der durchschnittlichen 3,0 bis 4,0 bar. Für einige Heizkörper war der Druck wohl trotzdem zu groß...

üt

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