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Stadt Wolfsburg In der Halberstädter Straße: Eltern bangen um ihr Kinder
Wolfsburg Stadt Wolfsburg In der Halberstädter Straße: Eltern bangen um ihr Kinder
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23:55 18.07.2014
Halberstädter Straße: Jasmin Rösler ist nicht die einzige Mutter, die sich um ihr Kind sorgt. Quelle: Photowerk (bas)
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Am Donnerstag wurde dort ein acht Jahre alter Junge angefahren und verletzt. Hilft ein Zebrastreifen, solche Unfälle zu vermeiden?

Es ist immer wieder die gleiche Situation, die Jasmin Rösler rund um die Haltestelle beobachtet: Kinder steigen aus dem Bus aus und laufen sofort über die Fahrbahn auf die andere Straßenseite - entweder weil sie noch den Anschlussbus erwischen oder einfach auf dem schnellsten Weg nach Hause wollen.

Genau so kam es auch zu dem schlimmen Unfall am Donnerstag: Der Achtjährige sprang aus dem Bus und lief auf die Straße, direkt vors Auto einer 64-jährigen Golf-Fahrerin. „Obwohl das Auto ganz langsam am Bus vorbei fuhr, konnte die Frau nicht mehr rechtzeitig bremsen“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Der Junge wurde vom Auto erfasst, zu Boden geschleudert und erlitt Schürfwunden. Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um den Achtjährigen, der noch einmal Glück im Unglück hatte.

Doch so viel Glück hat das nächste Kind vielleicht nicht mehr, befürchtet Rösler und sagt deshalb klipp und klar: „Hier muss ein Zebrastreifen hin!“ Zwar gibt es unweit einen Tunnel, „aber das ist halt doch ein Umweg und da ist es klar, dass die Kinder oft lieber den schnellen Weg benutzen, trotz aller Appelle der Eltern“, sagt Rösler, die selbst zweifache Mutter ist.

Weitere Unfälle hat die Polizei in dem Bereich nicht registriert, teilte Sprecher Sven-Marco Claus Freitag auf WAZ-Anfrage mit.

seb

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