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In Wolfsburg leben bis zu 40 radikalisierte Salafisten

Wolfsburg In Wolfsburg leben bis zu 40 radikalisierte Salafisten

Der Niedersächsische Verfassungsschutz geht davon aus, dass es in Wolfsburg aktuell 30 bis 40 radikalisierte Salafisten gibt. Das sagte dessen Präsidentin Maren Brandenburger am Donnerstag in Wolfsburg. Wichtiger Zusatz: „Das heißt aber lange nicht, dass jeder von ihnen bereit ist, Gewalt anzuwenden.“

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Radikalisierte Salafisten: Der Salafismus sei die am dynamischsten wachsende Szene im Islamismus, sagen Experten. Immer mehr Frauen und junge Menschen radikalisierten sich.

Vor dem Präventions-Symposium am Dienstag, 14. Juni, nahmen Experten gestern Stellung zum Thema. Deutschland, auch Niedersachsen stehe im Fokus des salafistischen Terrorismus, sagte Brandenburger: „Es gibt keinen Grund, sich entspannt zurück zu lehnen. Es existiert eine abstrakte Gefahr, die jederzeit in eine reale Gefahr umschlagen kann.“ Zu „Alarmismus“ bestehe dennoch kein Anlass.

Laut Verfassungsschutz und LKA gibt es 30 bis 40 Salafisten in Wolfsburg, weitere rund 100 im Raum Braunschweig, insgesamt 550 in Niedersachsen. Man gehe davon aus, dass rund zwei Dutzen Personen aus Wolfsburg und Braunschweig nach Syrien ausgereist sind (Brandenburger: „Nicht jeder Rückkehrer ist ein potentieller Attentäter“). das Potenzial tatsächlicher Gefährder, die Anschläge vor Ort begehen könnten, sei geringer - Zahlen nennen die Behörden nicht.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs wehrte sich dagegen, dass Wolfsburg „die“ Salafisten-Hochburg sei - „ein Schwerpunkt ja, einer von mehreren.“ Würden hohe Zahlen genannt, so Polizeichef Hans-Ulrich Podehl, liege das womöglich auch daran, „dass wir viel wissen, vielleicht mehr als andere“. Durch Streetlife und andere Netzwerke habe man gute Einblicke in die Szene.

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