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Stadt Wolfsburg Improvisiert? Aber ja, das ist Kreimeyer!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Improvisiert? Aber ja, das ist Kreimeyer!
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20:00 04.11.2018
Thomas Kreimeyer war mit dem Steh-Greif-Kabarett im Hallenbad zu Gast. Quelle: Foto: Sebastian Bisch
Wolfsburg

„Was haben Sie ihm denn jetzt zugeflüstert?“, ertappte Kreimeyer, kaum, dass er auf der Bühne stand, eine Zuschauerin beim Reden mit ihrem Nachbarn. Das Publikum musste aufmerksam bleiben, denn der Kabarettist band jeden in sein Programm mit ein. Den Rahmen für den Abend gab eine Küchenuhr vor: „Ich arbeite auf Zeit. Wenn die Uhr klingelt, ist Pause.“

Davor interessierten den Komiker vor allem zwei Fragen: Woher kommt das Publikum und was arbeitet es? Es entstanden viele Witze über einen Autobauer auf der schiefen Spur und über Wolfsburg. Immer wieder bekam das Publikum sein Fett weg und sorgte teils für gewollte und teils für unfreiwillige Pointen. „Rein sprachlich könnte man bei Ihnen auch noch aufsatteln“, entgegnete Kreimeyer auf die kurzen Antworten einer Zuschauerin. Der Kabarettist schreckte vor keinem Thema zurück: Als er erfuhr, dass eine Anwesende im Labor arbeitet, fragte er ringsum: „Wann waren Sie bei der letzten Blutuntersuchung? Und haben die was gefunden?“

Das Gespräch mit dem Publikum führte zu einigen Lachsalven. Dennoch entstand zeitweilig der Eindruck, dass sich der Improvisationskomiker an so mancher knappen Antwort die Zähne ausbiss und deshalb häufiger auf ähnliche Themen zurückkam. Dass es noch besser geht, bestätigten die Zuschauer Ramon Stekler-Thiel und Holger Stekler, die Kreimeyer bereits zum dritten Mal sahen. Dennoch sagten sie: „Es ist immer sehr witzig, weil es nichts Fertiges ist.“ Melanie Fiebich sah es ähnlich: „Es ist ganz unterhaltsam. Er arbeitet die Lacher gut raus, ohne, dass man sich auf den Schlips getreten fühlt.“

Von Melanie Köster

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