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Stadt Wolfsburg Imperial-Bushaltestelle: Stadt will Hochbord verlängern
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Imperial-Bushaltestelle: Stadt will Hochbord verlängern
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07:02 20.04.2018
Bushaltestelle Imperial: Auf der Seite vom WKS-Kaufhaus soll der bestehende Hochbord um 20 Meter verlängert werden. Quelle: Jörn Graue
Stadtmitte

Mini-Tagesordnungspunkt mit Auswirkungen für viele Busnutzer: In der Sitzung des Ortsrates Stadtmitte am Donnerstagabend informierte die Verwaltung über die geplante Verlängerung des Hochbordes an der Haltestelle Imperial. Mehr Raum nahm das Thema Aufstellung von Stelen und Schildern ein, um an dunkle Kapitel in der Wolfsburger Stadtgeschichte zu erinnern. Das gilt für das frühere Barackenlager im heutigen Handwerkerviertel sowie den 1944 ermordeten US-Piloten Sidney A. Benson.

An der Bushaltestelle Imperial auf der Seite des WKS-Kaufhauses ist der Einstieg gerade für ältere oder behinderte Menschen schwierig, wenn dort zwei Busse hintereinander halten. Das soll sich laut Ortsratsbetreuer Benno Scheidt ändern und die Erhöhung um 20 Meter verlängert werden. Dafür muss der Baum an der Straße weichen. Kosten: 40.000 Euro.

Um Planungen ganz anderer Art ging es bei der Aufstellung von fünf Stelen und fünf Schildern, die an markanten Punkten an das frühere Barackenlager bei der Stadtgründung Wolfsburgs auf dem Gebiet des heutigen Handwerkerviertels erinnern sollen. „Eine Stele soll auf dem Robert-Koch-Platz an die Cianetti-Halle erinnern“, erläuterte Stadtplaner Marc Heinisch. Schilder mit Erläuterungen sind etwa für den Sitz des damaligen Arbeitsamtes und Bürgermeisteramtes (Schachtweg 23 und 4) geplant. Für die Planungen gab es ein einstimmiges Votum im Ortsrat. Die Gesamtkosten von 30.000 Euro übernehmen Bund und Land zu zwei Dritteln. Nach jetzigem Stand soll der Preis für eine einzelne Stele bei 4500 Euro liegen.

Mit Blick auf diese Summe schickte der Ortsrat den Antrag für die Errichtung einer Stele für den 1944 in Wolfsburg getöteten US-Piloten Sidney A. Benson am Reislinger Markt in den Kulturausschuss. Der Ortsrat ließ keinen Zweifel, dass man in Sachen Stele auf dem richtigen Weg sei: „Die Idee ist spannend, das sollten wir für das ganze Stadtgebiet ausbauen“, sagte Hedwig Rehse (SPD). „Wir übernehmen bei der Einrichtung eines Lernortes die inhaltliche Seite“, so Anita Placenti-Grau, Leiterin des Instituts für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation.

Von Jörn Graue

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