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Immobilienpreise steigen und steigen

Grundstücksmarkt-Bericht Immobilienpreise steigen und steigen

„Der Preisindex für Wohnfläche in Wolfsburg ist in den vergangenen sechs Jahren gewaltig gestiegen“, sagt Volker Stegelmann. Der Vorsitzende des Gutachterausschusses für Grundstückswerte hat den neuen Grundstücksmarktbericht 2017 mit erstellt und dabei erstaunliche Entwicklungen festgestellt.

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Teures Vergnügen: Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen steigen seit Jahren. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. 2009 gab es einen Tiefpunkt, seit 2010 steigen die Immobilienpreise in der VW-Stadt rasant an - von knapp über 1000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche auf deutlich über 2000 Euro.

  • So stieg der durchschnittliche Kaufpreis bei frei stehenden Ein- und Zweifamilienhäusern von 222.000 Euro (2012) auf aktuell 324.000 Euro.
  • Im selben Zeitraum stiegen die Preise für Reihenhäuser und Doppelhaushälften von 176.000 auf 274.000 Euro.
  • Noch rasanter ist die Entwicklung bei Eigentumswohnungen: „Wurden 2012 noch durchschnittlich 90.000 Euro bezahlt, waren es 2016 schon 211.000 Euro“, erklärt Volker Stegelmann.

Die Erklärung: In Wolfsburger seien relativ viele und großzügig ausgestattete Luxuswohnungen gebaut und verkauft worden. Weiterer Trend: Wohnungen in Vorkriegshäusern seien teurer als in Nachkriegshäusern. „Das liegt an der Lage“, so Stegelmann. „Vorkriegshäuser stehen zum Beispiel am Steimker Berg - eine sehr beliebte Wohnlage.“

Für ihn ist ein Ende der steigenden Preise in Wolfsburg nicht in Sicht: „Niedrige Zinsen, sichere Jobs, Angebot und Nachfrage - alles stimmt in Wolfsburg.“ Ein Trend übrigens, von dem auch die benachbarten Gebiete der Landkreise Gifhorn und Helmstedt profitieren.

bis

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