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Stadt Wolfsburg Immobilienmarkt: Keine Anzeichen für Überhitzung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Immobilienmarkt: Keine Anzeichen für Überhitzung
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23:59 10.07.2017
Wohnungsmarkt im Blick: Volksbank-Direktorin Claudia Kayser und Immobilienexperte Dirk Rosskopf sehen keine außergewöhnlichen Preissteigerungen bei Immobilien in Wolfsburg und Umgebung.  Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

 Die Nachfrage nach Wohnraum in und um Wolfsburg ist ungebrochen hoch. Die WAZ sprach mit Claudia Kayser, Bankdirektorin sowie Leiterin der Direktion Wolfsburg bei der Volksbank BraWo, und Dirk Rosskopf, Geschäftsführer der Volksbank BraWo Immobilien GmbH, über die Situation auf dem heimischen Immobilienmarkt im Sommer 2017. Beide sehen zwar steigende Kauf- und Mietpreise, jedoch noch keine Überhitzung.

„Entscheidend für Preise ist immer die jeweilige Lage einer Immobilie. Besonders begehrt sind derzeit Innenstadt und Klieversberg“, berichtet Dirk Rosskopf. Zwischen zehn und zwölf Euro Miete pro Quadratmeter seien im Durchschnitt für eine Altbauwohnung und zwischen elf bis zu 15 Euro bei Neubauten pro Quadratmeter in Wolfsburg und den Ortsteilen an private Vermieter zu zahlen. „Die Situation in Wolfsburg ist schon eine besondere“, sagt Claudia Kayser. „So gibt es kaum historische Bausubstanz und in der Innenstadt nur wenige Baulücken.“

Der Richtkranz weht: In Wolfsburg wird gebaut, was das Zeug hält. Quelle: Dpa

Wegen anhaltend niedriger Zinsen ist Bauen besonders attraktiv. „Viele möchten mit einer eigenen Immobilie einen langfristigen Wert schaffen“, betont die Bankdirektorin. Sie weiß, dass auch die Ansprüche von vielen Bauherrn, Kaufinteressierten und Mietern erheblich gestiegen sind. Das schlägt sich vor allem in Wünschen nach einem hohen baulichen Ausstattungsstand nieder. In der Folge nehmen die Baukosten zu und die Kaufpreise steigen.

Auch wenn durch die anhaltend hohe Nachfrage auch die Preise für Wohnraum steigen, sehen Claudia Kayser und Dirk Rosskopf derzeit keine Anzeichen für eine Überhitzung auf dem Wolfsburger Immobilienmarkt. Mit Familien, Singles und Zwei-Personen-Haushalten sei die Marktstruktur sehr gemischt, sagt Dirk Rosskopf. Hinzu komme die oftmals gute wirtschaftliche Struktur vieler Mieter und Bauwilliger.

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