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Stadt Wolfsburg Immer weniger Kellereinbrüche in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Immer weniger Kellereinbrüche in Wolfsburg
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00:22 29.11.2018
Noch keine Entwarnung: Obwohl die Zahl der Kellereinbrüche zurückgeht, rät die Polizei dennoch, das eigene Hab und Gut auch im Keller gut zu sichern. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Die meisten Täter, die in Mietshäusern zuschlagen, hoffen auf Beute, die sie anschließend schnell zu Geld machen können. „Zuletzt hatten es die Einbrecher zum Beispiel auf hochwertige Räder abgesehen“, so Tom Figge, Sprecher der Wolfsburger Polizei. Die Täter haben es aber auch gezielt auf Hobby-Werkstätten in Kellern abgesehen - teure Bohrmaschinen lassen sich zum Beispiel gut verkaufen. Zum Teil wird das Geld dann in Drogen umgesetzt. „Wer eine Werkstatt im Keller hat, sollte Tür und Fenster extra sichern“, rät Thomas Figge.

Hinter derlei Einbrüchen stecken oft Serientäter, die meistens gleich mehrere Keller aufbrechen und dabei professionell vorgehen - so wurden vor einiger Zeit in Detmerode gleich in 15 Häusern die Keller aufgebrochen. Es gibt allerdings auch Fälle, in denen keine hochwertigen Gegenstände, sondern Lebensmittel oder Schnaps und Bierkästen verschwinden. „Das sind dann eher Täter, die ihre Beute nicht verkaufen, sondern konsumieren“, sagt Thomas Figge von der Polizei.

Polizei: Keller in Mietshäusern sind oft Schwachstellen

Das Problem: Keller in Mietshäusern sind oft Schwachstellen, zum Teil nur abgesichert durch Holzlatten und einfache Schlösser, die mit einem Bolzenschneider schnell zu beseitigen sind. Deshalb sagt die Polizei auch bei zuletzt sinkenden Zahlen: „Wertvolle Sachen besser nicht im Keller lagern!“.

So schützen Sie sich vor Einbrüchen

Was können Bewohner von Mietshäusern gegen Kellereinbrüche tun?

Die einfachste Möglichkeit: Haustür und vor allem auch die Tür zum Kellergang stets verschlossen halten. Der Aufwand, diese Tür erst noch aufzubrechen, ist für Einbrecher oft zu hoch und verursacht Lärm.

Wer teure Räder oder hochwertiges Werkzeug im Keller hat, kann Tür und Fenster extra sichern, zum Beispiel mit Querriegeln, Mehrfachverriegelungen oder speziellen Fensterriegeln. Es gibt auch „einbruchshemmende Türen“ - hier sollte man allerdings Kontakt zum Vermieter aufnehmen, ehe man Türen austauscht.

Aufpassen, wer sich im Treppenhaus oder im Kellerbereich aufhält. Und: Auf verdächtige Geräusche im Kellergeschoss achten, ebenso auf verdächtige Autos, denn Räder oder schwere Werkzeuge/Maschinen müssen abtransportiert werden. Ergeben sich Verdachtsmomente, sollte man unverzüglich die Polizei informieren.

Von Carsten Baschin

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