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Stadt Wolfsburg Immer mehr Rollatoren: Staus im Treppenhaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Immer mehr Rollatoren: Staus im Treppenhaus
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23:55 08.10.2014
Rollatoren im Treppenhaus: Die Gehhilfen tauchen in immer mehr Häusern auf. Alu-Boxen können als Garage dienen. Quelle: Foto: Franke
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Die Wohnungsunternehmen registrieren seit Jahren den Anstieg der Geh- und Einkaufshilfen, sagen Ilona Krause (Neuland) und Tobias Fruh (VWI). Bei der Neuland sehe man das Abstellen in Hausfluren aus Sicherheitsgründen eher ungern, so Ilona Krause: „Darum haben wir Rollator-Boxen aus Aluminium entwickelt, die vor den Häusern aufgestellt werden können.“ In Planung befindliche Neubauten würden barrierearm errichtet – per Aufzug könnten Rollatoren mit in die Wohnung genommen werden.

Wenn nichts blockiert wird, dürfen die Rollatoren bei VWI im Hausflur geparkt werden – das Unternehmen bringt verschraubte Stahlringe zum Anschließen mit einem Schloss an. „Zudem stellen wir überdachte Rollator-Boxen zur Verfügung oder weisen extra Plätze vor dem Hauseingang aus“, sagt Tobias Fruh. Auch VWI setzte bei Neubauten auf barrierearme Zuwegungen.

Auch in Bussen spielt die Invasion der Rollatoren eine zunehmende Rolle: Häufig konkurrieren sie auf den wenigen Abstellflächen etwa mit Kinderwagen. Aber: Neuere Gelenkbusse bieten bereits bis zu drei Abstellflächen für Rollis, Kinderwagen oder Räder. Vorrang hat dabei niemand – wer zuerst kommt, parkt zuerst.

fra

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