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Stadt Wolfsburg Immer mehr Füchse sterben an Staupe-Virus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Immer mehr Füchse sterben an Staupe-Virus
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23:58 18.04.2017
Immer wieder Fälle von Staupe in und um Wolfsburg: Kai Lindner, Leiter des Hegerings Fallersleben und Jagdpächter in Ehmen, zeigt auf der Karte, wo er einen infizierten Fuchs abgeholt hat.
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Wolfsburg

„Der Fuchs drehte sich im Kreis, der Kopf zuckte und er fiel immer wieder hin“, berichtet Kai Lindner, Leiter des Hegerings Fallersleben und Jagdpächter in Ehmen. Eine Untersuchung bestätigte, dass das nahe der Teichstraße in Ehmen entdeckte Tier an Staupe erkrankt war. Auch wenn derzeit nur dieser eine Fall für Ehmen bestätigt ist, geht Lindner von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. „Sieben bis acht Füchse gab es seit Jahresanfang, die entsprechende Symptome zeigten.“

Die Ansteckungsgefahr ist groß: Die Übertragung der Staupe von einem verendeten Fuchs auf einen Hund, aber beispielsweise auch auf Dachse, Baum- und Steinmarder oder Fischotter, erfolgt über Nasen- und Augensekrete, Speichel, Urin oder Kot. „Die Krankheit kommt in Wolfsburg flächendeckend vor“, berichtet Kreisjägermeister Wolfgang Luer und nennt drei Fälle aus Mörse, Fallersleben und Sandkamp. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, bei Tieren endet sie allerdings meistens tödlich. Luer appelliert an Hundehalter, ihre Tiere impfen zu lassen.

„Da das artspezifische Verhalten gestört sein kann, können Füchse und andere Wildtiere ihre natürliche Scheu verlieren und auch in dicht besiedelte Ortskerne vordringen“, sagt Michael Dinter, stellvertretender Hegeringleiter in Vorsfelde. Einen an Staupe erkrankten Fuchs hätte es auch im Revier Neuhaus gegeben.

Eine Zunahme von Staupe bestätigt auch Stadtsprecher Ralf Schmidt: „Seit Spätherbst 2016 hat es bei untersuchten Füchsen eine Häufung von Staupe-positiven Befunden gegeben.“ Da es sich allerdings weder um eine anzeige- noch um eine meldepflichtige Tierseuche handelt, gibt es Schmidt zufolge keine Zahlen beim Veterinäramt der Stadt.

joe

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