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Stadt Wolfsburg Immer mehr Fahrschüler rasseln durch
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Immer mehr Fahrschüler rasseln durch
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23:55 06.08.2017
Kein gutes Pflaster für Fahrschüler: Insbesondere in der Praxis liegt die Durchfallerquote weit über dem Landesdurchschnitt  Quelle: Kira Pieper
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Wolfsburg

Einige nüchterne Zahlen zum Vergleich: 2015 fielen in Niedersachsen 30 Prozent der Prüflinge durch die theoretische Prüfung, 25 Prozent durch die praktische. In der Region Braunschweig (acht Städte und Landkreise) waren es jeweils knapp 30 Prozent – in der Stadt Wolfsburg dagegen 31,6 Prozent (Theorie) und gar 33,2 Prozent in der Praxis.

33,2 Prozent aller Prüflinge fiel 2015 durch die praktische Fahrprüfung

Claus-Peter Vogel war 15 Jahre lang Fahrlehrer in Wolfsburg, heute unterrichtet er in Braunschweig und ist Ausbildungsdozent für angehende Fahrlehrer. Der Mann hat jahrzehntelange Erfahrung, und er sagt: „So lange ich zurückdenken kann, liegt Wolfsburg bei den praktischen Prüfungen immer auf dem letzten oder vorletzten Platz.“

Viele Autos und viele genervte Fahrer

Doch woran liegt’s? Kurioserweise ausgerechnet daran, dass Wolfsburg eine Auto-Hochburg sei, sagt der Bezirksvorsitzende des Fahrlehrerverbandes. Hier habe es zuerst die (gut ausgebauten) Straßen und dann die Häuser gegeben, Folge: „In Wolfsburg liegt die innerorts gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit um zehn Stundenkilometer über der in Braunschweig“ – 38 km/h statt 28 km/h. Was dazu kommt: Ein hohes Verkehrsaufkommen und, in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs, Unmengen von Fahrern, die es eilig hätten oder genervt seien: Für aufgeregte Fahrprüflinge alles andere als ideale Voraussetzungen.

Auch in der Theorie ist die Durchfaller-Quote hoch

Und die hohen Durchfaller-Zahlen in der Theorie, obwohl es in Wolfsburg doch einen überdurchschnittlich hohen gebildeten und gut situierten Mittelstand gibt? Auch genau daran, glaubt Vogel: „Gutes Einkommen führt zu vielen attraktiven Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Lernen gehört für viele junge Menschen heute nicht mehr dazu.“

Von Ulrich Franke

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