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Imagekampagne der IG Metall

Einstimmung auf Tarifverhandlungen Imagekampagne der IG Metall

Die IG Metall stimmt sich mit einer Imagekampagne auf die kommenden Tarifverhandlungen ein. Work-Life-Balance und die Zukunft von Arbeit und Familie stehen im Vordergrund.

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Startschuss: Die IG Metall läutet ihre Imagekampagne am Wolfsburger Bahnhof ein
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg.  Die IG Metall startet eine große Imagekampagne: In Vitrinen, auf Bussen und Litfasssäulen stellt die Gewerkschaft in Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt ihre Zukunftsthemen vor. „Das ist unsere Vorbereitung der kommenden Tarifverhandlungen“, betont Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall.

Sechs Plakatmotive hat die IG Metall in Auftrag gegeben. Ale Fotos entstanden in Wolfsburg: am Phaeno und im Allerpark. Zu sehen sind Kinder von IG Metall-Mitgliedern. „Es geht uns um die Zukunft“, erklärt Erb die Motivwahl. So geht es etwa um mobiles Arbeiten und die Digitalisierung der Arbeit: „Das sind nicht nur arbeitstechnische, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen“, so Erb. Weitere Themen sind Work-Life-Balance (Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Teil- und Vollzeitarbeit), Mitbestimmung (Nicht nur strampeln, sondern auch lenken), Gerechtigkeit und junge Rentner. „Ältere haben eine Menge Berufserfahrung“, betont Erb. „Sie könnten junge Mitarbeiter einarbeiten oder sich ehrenamtlich engagieren.“

Die Kampagne sei die Einstimmung auf die kommenden Tarifverhandlungen. Im Januar ende die Friedenspflicht für die Metall- und Elektroindustrie, im Februar bei Volkswagen und seinen Zulieferern. So zeige man schon einmal die Ziele auf, die man in den Tarifverhandlungen verfolge. „Im Januar starten wir dann eine neue Kampagne zum Thema Betriebsratswahlen im März “, kündigt Lothar Ewald, 2. Bevollmächtigter der IG Metall, an. Im Mittelpunkt stehe der Mensch. Er soll für einen vernünftigen Job vernünftig ausgestattet und bezahlt werden. Dabei gelte es, den Begriff „Vollzeit“ zu definieren. Es gebe eine 35-Stunden-Woche, so Erb. Doch in der Realität würden viele 60 Stunden arbeiten. Das gehe so nicht!

Von Carsten Bischof

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