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Im Wahn: Mutter fast tot geschlagen

Wolfsburg Im Wahn: Mutter fast tot geschlagen

Wegen versuchten Totschlags muss sich ein 27-jähriger Wolfsburger jetzt vor dem Landgericht verantworten. Vorwurf: Der schwer schizophrene Mann soll seine Mutter halb tot geschlagen haben, weil er sie in einem Wahnanfall für den personifizierten Teufel hielt.

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Landgericht Braunschweig: Ein 27-jähriger Wolfsburger steht vor Gericht.

Der Angeklagte leidet an einer chronischen paranoiden Schizophrenie. Kurz vor der Tat am 3. Dezember habe der Mann allerdings seine Medikamente abgesetzt, was zu einer akuten Wahnvorstellung geführt habe. Seine Mutter saß zur Tatzeit im Sessel der elterlichen Wohnung in der Innenstadt. Laut Anklage sei der Mann der Wahnvorstellung erlegen, dass sich der Teufel im Körper seiner Mutter befinde, „den er vernichten wolle“.

Der Angeklagte habe deswegen massiv auf Kopf und Gesicht der Mutter eingeschlagen. Die Frau brach bewusstlos zusammen und erlitt lebensgefährliche Verletzungen und eine Hirnblutung. Sie fiel in ein Koma, aus dem sie bisher nicht aufgewacht ist.

Der Angeklagte ist einstweilig untergebracht, die Staatsanwaltschaft strebt seine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie an.

fra

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