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Im Jemen ermordete Bibelschülerinnen: Auch Familie aus Sachsen ist tot

Wolfsburg Im Jemen ermordete Bibelschülerinnen: Auch Familie aus Sachsen ist tot

Ihr Tod bewegte ganz Deutschland: 2009 wurden die Bibelschülerinnen Anita G. und Rita S. aus der Immanuelgemeinde in Westhagen zusammen mit weiteren Mitarbeitern eines christlichen Krankenhauses im Jemen entführt. Am nächsten Tag fand man beide erschossen auf. Jetzt, fünf Jahre später, steht fest, dass weitere Entführungsopfer in diesem Fall ebenfalls tot sind.

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Verschleppt und getötet: Die beiden Bibelschülerinnen Anita G. und Rita S. sind vor fünf Jahren im Jemen ermordet worden. Jetzt fand man die Leichen weiterer Entführungsopfer.

Dabei handelt es sich um ein Ehepaar aus Sachsen und dessen kleinen Sohn. Jahrelang bangten Verwandten um die Familie, jetzt ist es traurige Gewissheit: Die damals 36 Jahre alten Eheleute und der einjährige Sohn sind ebenfalls ermordert worden. Dies bestätigte das Auswärtige Amt. „Was wir seit fünf Jahren befürchtet haben, ist nun zur Gewissheit geworden“, erklärte der evangelische Landesbischof Jochen Bohl gestern.

Die Familie aus Sachsen und die beiden jungen Frauen aus der Westhagener Gemeinde arbeiteten gemeinsam im Dschumhur-Krankenhaus in der Region Saada. Hier absolvierten sie ein dreimonatiges Praktikum für die niederländische Organisation „Worldwide Services“. Sie waren keine zwei Wochen im Jemen, als sie verschleppt und ermordet wurden. Die Trauer und der Schock in ganz Wolfsburg war damals groß. Zur Trauerfeier kamen hunderte Wolfsburger.

Zu der entführten Gruppe gehörten neben den beiden Bibelschülerinnen und der sächsischen Familie auch eine Lehrerin aus Südkorea sowie ein britischer Ingenieur. Auch die Südkoreanerin wurde ermordet aufgefunden. Der Verbleib des Briten ist allerdings bis heute ungeklärt.

jes

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