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Idylle pur: Über 160 Tiere leben im Tiergehege

Förderverein führt Anlage Idylle pur: Über 160 Tiere leben im Tiergehege

Einen Zoo hat Wolfsburg nicht, dafür ein Tiergehege. Mitten im Wald auf dem Klieversberg auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruch stummeln sich hier die unterschiedlichen Tiere. Viele lassen sich streicheln.

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Tiergehege war früher ein Steinbruch

Idylle im Grünen: Marianne Blisse, Vorsitzende des Fördervereins Tiergehege, hat nicht nur die Kaninchen ins Herz geschlossen.

Quelle: Foto: Boris Baschin

Klieverhagen. Das Tiergehege auf dem Klieversberg ist Idylle pur. Zurzeit ist es das Zuhause von über 160 Tieren. Wellensittiche, Kanarienvögel, Kaninchen, Fasane, Lockengänse und Pfau – über 20 Arten leben auf dem Gelände am Klinikum friedlich zusammen. Ehrenamtliche Helfer des Fördervereins sorgen dafür, dass es ihnen an nichts fehlt.

Das Maskottchen

Das Maskottchen: Der freilaufende Pfau.

Quelle: Boris Baschin

Gerade erwartet das Tiergehege Nachwuchs - im Pfauengehege. Henne Rosi brütet seit einigen Wochen im Stall, der künftige „Vater“ Klaus-Dieter wartete schon darauf und wacht. Er ist der einzige Hahn im Gehege – unter vier Hennen. Einen weiteren Hahn lässt Klaus-Dieter nicht zu, deshalb musste sein Vater Klaus-Otto gehen. „Klaus-Dieter war schon mit zwei Jahren geschlechtsreif und hat sich mit seinem Vater Revierkämpfe geliefert“, erklärt Marianne Blisse, Vorsitzende des Fördervereins Tiergehege. Einer musste deshalb gehen.

Hier geht’s zum Tiergehege

Hier geht’s zum Tiergehege.

Quelle: Boris Baschin
Schnuppern an der Blume

Schnuppern an der Blume. Ein kleines Paradis für Schmetterlinge.

Quelle: Boris Baschin

Die Pfauen gehören zu den Lieblingstieren der kleinen Besucher. Aber auch die Kaninchen sind sehr beliebt. Sie haben ein neues großzügiges Haus mit viel Auslauf und Ställe, in die die Kaninchen abends selbstständig gehen. In dem Haus sind auch zwei Meerschweinchen – sie leben friedlich mit den Kaninchen zusammen. Jeder geht aber seine eigenen Wege.

Zuwachs gab es im Sittich-Gehege. Sittiche brauchen einen Partner, als der eines Ziegensittichs verstorben ist, fragte der Besitzer im Tiergehege nach, ob sein Haustier nicht dort ein Zuhause bekommen könnte. „Wir erhalten oft solche Anfragen“, erklärt Marianne Blisse. Manchmal kann das Tiergehege die Anfragen erfüllen, manchmal nicht. Bei den Nymphensittichen zum Beispiel geht nichts mehr. „Wir haben genug, außerdem bekommen wir immer wieder eigenen Nachwuchs“, erklärt die Fördervereins-Vorsitzende.

Von Sylvia Telge

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