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Idee: B 188 bald dreispurig, um Unfallgefahr zu senken?

Wolfsburg-Kästorf Idee: B 188 bald dreispurig, um Unfallgefahr zu senken?

Staus und mehrere Unfälle mit Schwerverletzten auf der Bundesstraße 188 bei Kästorf bereiten der Polizei Sorgen. Deshalb schlägt Verkehrsexperte Ullrich Müller vor, die Fahrbahn in drei statt wie jetzt zwei Spuren zu gliedern. Vor 2016 wird daraus allerdings wohl nichts. Das teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf WAZ-Nachfrage mit.

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Um Unfälle auf der B188 zu vermeiden, schlägt die Polizei vor, die bestehende Fahrbahn in drei statt in zwei Fahrspuren aufzuteilen.

Quelle: Gero Gerewitz (Archiv)

Abgeneigt sind die Straßenbauer in Wolfenbüttel der Idee nicht. „Überlegungen gibt es“, bestätigte Carina Eberwein, Leiterin im Fachbereich Bau der Landesbehörde.

Ullrich Müller erklärt, worum es der Polizei geht: Wenn sich der Feierabendverkehr staut, verlieren manche Verkehrsteilnehmer schnell die Geduld - Autofahrer versuchen zu wenden, Motorradfahrer überholen trotz Gegenverkehrs mit hoher Geschwindigkeit. 2012 und 2013 gab es zahlreiche Unfälle mit vier Schwerverletzten und sogar einem Toten. Müller schlägt vor, die Markierung auf der Fahrbahn zu verändern, um so zwei Fahrspuren in Richtung Weyhausen einzurichten - wie bereits an der Ausfahrt in Höhe Kästorf.

Bauliche Maßnahmen wären nicht notwendig, lediglich die Standstreifen würden wegfallen. „Die Staus kann das zwar auch nicht verhindern, aber dann reicht der Platz zum Wenden nicht mehr“, so Müller, „und es zeigt eindeutiger, dass das Wenden hier verboten ist.“

Aus Wolfenbüttel heißt es, man wolle aber erst die Entwicklungen durch die IT-Vertriebs-City von VW in Kästorf abwarten. Die soll Mitte 2016 fertig sein. „Außerdem gibt es Überlegungen, die Neuordnung mit einer Deckenerneuerung zu verbinden“, so Eberwein.

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