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IT-Intrige: VW-Mitarbeiter schreibt Roman

Volkswagen als Inspirationsquelle IT-Intrige: VW-Mitarbeiter schreibt Roman

Hubert Sieverding ist eigentlich IT-Spezialist bei Volkswagen. Jetzt hat der 60-jährige einen Roman veröffentlicht. Titel: „Die IT-Intrige“ – im Mittelpunkt steht der fiktive Konzern VASSAG.

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Bert Sieverding: Der Volkswagen-Mitarbeiter veröffentliche jetzt ein Buch mit dem Titel „Die IT-Intrige“.

Quelle: PRIVAT

Wolfsburg. Parallelen zu seinem langjährigen Arbeitgeber Volkswagen sind unverkennbar, „die Story ist reine Fiktion“, betont Hubert Sieverding. Der 60-Jährige hat einen Roman mit dem Titel „Die IT-Intrige – Rückflug nach 29 Stunden“ geschrieben. Der ehemalige IT-Spezialist von VW verarbeitet darin seine Erfahrungen in dem Großunternehmen.

Als Abrechnung will er seinen Roman keinesfalls verstanden wissen. Eher als Einblick in die für viele unbekannte IT-Branche. Und er will zeigen, „wie Unternehmen mit Problemen umgehen und auf Innovationen reagieren“. Er weiß aber: „Meine Kollegen werden sich sicher köstlich amüsieren.“ Protagonist des Buches ist Softwareentwickler Hannes Macke, der für den Konzern VASSAG arbeitet. Seine neueste Software verspricht hohes Einsparpotenzial und gefährdet gleichzeitig Arbeitsplätze. Er soll damit die Effizienz der brasilianischen Niederlassung verbessern und trifft dort auf verkrustete Strukturen – und Regina... „Damit es nicht nur um Wirtschaft, Verflechtungen und IT geht, brauchte ich auch eine starke Frauenfigur“, lacht der Autor, der das Buch unter dem Name Bert Sieverding veröffentlicht hat.

Seit 1993 arbeitete der studierte Maschinenbauer bei Volkswagen. Geschrieben hat er schon immer gern, nach dem Studium veröffentlichte er Artikel für eine Computer-Zeitschrift. Auf dem täglichen Weg von Cremlingen nach Wolfsburg zur Arbeit hörte er im Auto auf der Autobahn Hörbücher – „bis zu drei Romane in der Woche. Das war wohl meine Inspiration.“

2014 wagte er sich an sein erstes Buch, die „IT-Intrige“ ist der dritte Roman, den er selbst verlegt hat. Auf eine witzige Parallele stießen ihn übrigens Leser und Kollegen: Der Chef des Protagonisten im Buch heißt Müller. Er nimmt aber den Namen seiner Großmutter an, weil der besser klingt und er glaubt, damit im Management Karriere zu machen. Sieverding versichert, beim Schreiben nicht an VW-Vorstand Matthias Müller gedacht zu haben: „Denn den gab‘s da noch nicht.“

Von Claudia Jeske

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