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IS-Terror: Verunsicherung bei Türkei-Reisenden

Wolfsburg IS-Terror: Verunsicherung bei Türkei-Reisenden

Der Terroranschlag in Istanbul, bei dem am Dienstag acht Deutsche ums Leben kamen, schockiert und verunsichert viele Wolfsburger. Viele riefen gestern besorgt in Reisebüros an und wollten bereits gebuchte Türkei-Reisen stornieren. Erschüttert zeigte sich auch die Türkische Gemeinde.

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Verunsicherung: Viele besorgte Kunden riefen gestern in Reisebüros an und zeigten sich entsetzt über den Anschlag in Istanbul.

Quelle: Photowerk (bas)/dpa

„Nach dem Anschlag in Istanbul gibt es eine Unsicherheit, was die Türkei betrifft“, berichtet Thorsten Siems, Vertriebsleiter im Reisebüro Derpart. „Die Anrufer sind schockiert, viele wollen ihre Reisen umbuchen.“ Natürlich sei der Anschlag schrecklich gewesen, sagt Siems. „Aber deswegen ist es nicht überall in der Türkei gefährlich.“

Das sieht Elvira Dzananovic (Flugbörse Ilsemann) ähnlich: „Natürlich gab es Nachfragen von besorgten Bürgern.“ Aber vielen Wolfsburgern konnte sie die Angst nehmen: „Antalya, Izmir oder Belek, die typischen Urlaubsgebiete, liegen weit weg von Istanbul. Ich persönlich würde dort jederzeit hinreisen.“ Zumal Tourismus eine wichtige Einnahmequelle für die Türkei ist.

Yvonne Stadlich (Reisebüro Briotours) hingegen betont: „Bei uns gab es noch keine Nachfragen oder Reisestornierungen. Viele wissen, dass Istanbul schon lange als gefährlich gilt. Aber es liegt über 1000 Kilometer von den Urlaubsorten entfernt.“ Kein Grund für „Panikmache“.

bis

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