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IS-Terror: Familie von Ayoub B. gibt Erklärung ab

Wolfsburg IS-Terror: Familie von Ayoub B. gibt Erklärung ab

In einem ausführlichen Schreiben an die Nachbarn und alle Wolfsburger hat die Familie des unter Terrorverdacht verhafteten Wolfsburgers Ayoub B. (26) ihre Sicht geschildert. Kernaussage: Der 26-Jährige habe dem Terror abgeschworen, von ihm gehe „keinerlei Gefahr aus“.

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Syrien-Rückkehrer Ayoub B: Nach seiner Verhaftung meldet sich jetzt die Familie des inhaftierten Wolfsburgers zu Wort.

Die Familie von Ayoub B. hat die Erklärung in der Nachbarschaft in Reislingen-Südwest verteilt und an Medien geschickt. Darin versichert die Familie, der Sohn sei Aussteiger aus der islamistischen Terrorszene – deswegen erhalte er auch Morddrohungen. Mit den Behörden habe er seit seiner Rückkehr aus Syrien stets kooperiert.

Nach Informationen der WAZ geriet der Wolfsburger in Syrien in Streit mit IS-Kadern, unter anderem, weil er Fußball gespielt habe – Sport gilt beim IS als unislamisch. Er musste in Arrest; wenig später beschloss er offenbar, nach Wolfsburg zurückzukehren. Dabei soll Geld geflossen ein.

Die federführende Generalbundesanwaltschaft wollte den Inhalt des Schreibens nicht kommentieren. „Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen“ werde man auch zu weiteren Einzelheiten keine Auskunft erteilen, so Sprecherin Frauke Köhler.

Der Deutsch-Tunesier Ayoub B. war unter dem Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festgenommen worden und sitzt in U-Haft. Die Festnahme, bei der B. islamistische Propaganda-Äußerungen tätigte, hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Die „Bild“-Zeitung stellte B. als Kopf einer „Terror-Zelle von Wolfsburg“ dar – das dementierte das LKA. Mitte 2014 hatte Ayoub B. sich der Terror-Miliz IS (Islamischer Staat) angeschlossen – einer von 15 Wolfsburgern, die in den Krieg nach Syrien und in den Irak gezogen waren (WAZ berichtete).

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Liebe Nachbarn, liebe Wolfsburger,

vieles wurde in den letzten Tagen geschrieben und berichtet. Plötzlich befand sich unsere ruhige Straße und Stadt im Fokus des landesweiten Interesses. Regionale und überregionale Presse kampierte vor unserer Haustür. Wir wurden überhäuft mit Interview-Anfragen, die wir alle ablehnten.

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