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Stadt Wolfsburg IS-Prozess: Verteidiger fordern milde Urteile
Wolfsburg Stadt Wolfsburg IS-Prozess: Verteidiger fordern milde Urteile
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20:54 01.12.2015
Terror-Prozess: Die Verteidiger der angeklagten Wolfsburger Ayoub B. und Ebrahim H.B. plädieren für Freispruch oder Bewährung. Quelle: dpa (Archiv)

Die Staatsanwaltschaft hatte am Vortag über sieben Jahre Haft für Ayoub B. und vier Jahre Gefängnis für Ebrahim H. B. gefordert (WAZ berichtete).

Hannes Linke, einer der Anwälte von Ayoub B., begründete seinen Antrag auf Einstellung des Verfahrens damit, dass Yassin O., der in Wolfsburg neben den Angeklagten rund 20 weiterere Männer für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ angeworben haben soll, von der Polizei nicht früh genug ins Visier genommen wurde. Er mutmaßt, es handele sich entweder um Schlamperei oder Yassin O. sei ein V-Mann in der Salafisten-Szene. Dann wäre die Anwerbung eine „rechtsstaatswidrige Provokation“ und somit Grund für die Abweisung. Kollege Dirk Schoenian bestritt, dass Ayoub B. dem IS überhaupt freiwillige beitrat. Er glaube ihm dass er wegen des Islam-Studiums nach Syrien gereist sei. Dass er als Krankenwagenfahrer bei einem IS-Kampf aktiv war, sei gerechtfertigt, weil er sonst um sein eigenes Leben hätte fürchten müssen.

Anders argumentieren die Verteidiger von Ebrahim H. B., Marco Neumann und Anselm Schanz: Ihr Mandant hatte gestanden, dass er dem IS den Treueeid geschworen und sich als Selbstmordattentäter gemeldet hatte – allerdings nur, um nach Bagdad zu gelangen und von dort aus zu fliehen, sagte Neumann. Mitgliedschaft in der Terror-Organisation könne und wolle man nicht abstreiten. Seine Mitwirkung sei aber unbedeutend, seine Reue glaubhaft. Haft, so Schanz, sei in diesem Fall „ein falsches Signal“ für andere Rückkehrer.

amü

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