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IS-Krieg: Starben schon fünf junge Wolfsburger?

Wolfsburg IS-Krieg: Starben schon fünf junge Wolfsburger?

Wolfsburger kämpfen in Syrien und im Irak für IS-Truppen – das ist seit November bekannt, nachdem ein 25-jähriger Ex-Kämpfer aus der Heinrich-Heine-Straße verhaftet wurde. Insgesamt soll es rund 15 Wolfsburger geben, die für den Islamischen Staat kämpfen – nach Informationen der WAZ sollen bereits fünf von ihnen ihr Leben gelassen haben.

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Wolfsburger IS-Kämpfer in Syrien: Mehrere Männer aus der VW-Stadt sollen ums Leben gekommen sein.

Quelle: Quelle Internet

Die Sicherheitsbehörden wollten diese Zahl bislang nicht bestätigen. Klar ist allerdings: Auch derzeit sind nach Informationen der WAZ junge Wolfsburger in Syrien und im Irak im Einsatz.

Auch sie dürften nach ihrer Rückkehr sofort ins Visierl der deutschen Sicherheitskräfte geraten – auf Rückkehrer warten in der Regel Ermittlungsverfahren und gezielte Überwachung. Das zeigte auch gestern die Festnahme des Terror-Verdächtigen Ayub B. (26) aus Reislingen.

Wie die WAZ  erfuhr, gibt es derzeit knapp 40 niedersächsische Salafisten, die im Irak oder in Syrien kämpfen, davon stammen rund 15 aus Wolfsburg – ein weiterer  Beleg dafür, dass Wolfsburg zu den salafistischen Hochburgen gehört.

Zum Teil ließen sich die Wolfsburger in Syrien und Irak in Kämpferpose für (mittlerweile zumeist gelöschte) Facebook-Einträge fotografieren. Einer der Wolfsburger kehrte offenbar schwer verletzt im Rollstuhl zurück, ein anderer sprengte sich angeblich in die Luft (WAZ berichtete).

In moslemischen Kreisen im Raum Wolfsburg wurde sogar  von bis zu 20 jungen Leuten gesprochen, die in Syrien und im Irak waren und zumindest Trainingslager der IS besucht haben, wo sie im Umgang mit Sprengstoffen und Waffen ausgebildet wurden.

Rückkehrer gelten als potenzielle Gefahr für Deutschland, weil sie möglicherweise Anschläge vor Ort planen und ausführen könnten. Daher werden sie, auch in Wolfsburg, in der Regel zumindest zeitweilig von den Sicherheitsbehörden an ihren Wohnorten überwacht.

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Wolfsburg
Ab sofort in U-Haft: Ayub B. aus Wolfsburg (kl. BIld.) wurde am Donnerstagabend in einem Haus in Reislingen verhaftet, gestern wurde er zum Bundesgerichtshof gebracht, dort erließ ein Richter Haftbefehl.

Der Bundesgerichtshof hat gestern Haftbefehl gegen den 26-jährigen Ayub B. erlassen. Der Deutsch-Tunesier aus Wolfsburg muss wegen Terrorverdachts in U-Haft.

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