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Stadt Wolfsburg IS-Kämpfer bleibt hinter Gittern
Wolfsburg Stadt Wolfsburg IS-Kämpfer bleibt hinter Gittern
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19:30 30.06.2015
Dschihad-Kämpfer im Irak: Zwei Wolfsburger müssen sich voraussichtlich ab August vor Gericht verantworten.
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Der Deutsch-Tunesier war im November in Wolfsburg nachs einer Rückkehr aus Irak/Syrien verhaftet worden. Seitdem sitzt er in U-Haft. Dabei bleibt es auch - wegen der Schwere der Vorwürfe und des Umfangs der Ermittlungen lägen Voraussetzungen für die Fortdauer der U-Haft über sechs Monate hinaus vor, heißt es in Beschluss des Bundesgerichtshofs. Der 26-Jährige soll ein Selbstmordattentat im Irak geplant haben. Der Plan konnte aber wegen der Festnahme einiger Gruppenmitglieder nicht in die Tat umgesetzt werden.

Auch ein 27 Jahre alter Deutsch-Tunesier, der nach seiner Rückkehr aus dem Kriegsgebiet verhaftet worden war, sitzt weiter in U-Haft. Er soll an IS-Kampfeinsätzen teilgenommen haben. Beide Verdächtige hätten außerdem in einem Internetchat um neue Mitglieder geworben, was in einem Fall auch gelungen sei. Auch hätten sie der Organisation bei ihrer Ankunft in Syrien Bargeld und Mobiltelefone überlassen.

Voraussichtlich ab August soll vor dem Oberlandesgericht Celle der Prozess gegen die Männer beginnen. Die Bundesanwaltschaft hat sie angeklagt, weil sie sich der Terrormiliz IS angeschlossen haben sollen, deren Ziele es seien, Mord und Totschlag zu begehen.

3090 Menschen waren im Juni in Wolfsburg ohne Job, die Arbeitslosenquote liegt damit bei 4,7 Prozent. Das sind sechs Personen beziehungsweise 0,2 Prozent weniger als im Mai und 44 (1,4 Prozent) weniger als im Juni des letzten Jahres. Das teilt die Agentur für Arbeit Helmstedt mit.

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