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Stadt Wolfsburg IS-Kämpfer aus Wolfsburg: Warum schritt Polizei nicht ein?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg IS-Kämpfer aus Wolfsburg: Warum schritt Polizei nicht ein?
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11:46 01.04.2015
IS-Kämpfer aus Wolfsburg: 15 Islamisten sind nach Syrien und in den Irak gereist. Rückkehrer Ayoub B. wurde im Januar beim Bundesgerichtshof vorgeführt und sitzt seitdem in U-Haft.

Wolfsburg gilt als Salafisten-Hochburg, aus der 15 Islamisten nach Syrien/Irak abgereist sind, mindestens drei sind inzwischen tot. Und mindestens einer davon soll bei einem Selbstmordanschlag im irakischen Ramadi gestorben sein und nach unbestätigten Meldungen 29 Menschen mit in den Tod gerissen haben.

Das Landeskriminalamt (LKA) schritt nicht einmal ein, nachdem sich der Bruder eines späteren IS-Kämpfers aus Reislingen (Ayoub B.) im April 2014 an die Behörde gewandt und darum gebeten hatte, dem Bruder den Pass zu entziehen. Er könne es nicht ertragen, dass sein Bruder, der gerade eine Festanstellung bei VW bekommen habe, „sein Leben hinwerfe“. Bei einem Treffen mit Staatsschutz-Beamten wurden auch die Namen weiterer Islamisten genannt. Wolfsburg sei ein „heißes Pflaster, es gäbe viele, die nach Syrien gehen würden“, heißt es in einem LKA-Vermerk über das Treffen. Offenbar passierte nichts.

Als Ayoub B. aus der Gruppe Monate später zurückkehrte, versäumte es das LKA, sofort seine Wohnung zu durchsuchen und ihn zu vernehmen. Als dies dann doch geschah, machte der Rückkehrer gegen den Rat seines damaligen Anwalts Angaben und sagte über Struktur und Personen der Wolfsburger Islamisten-Szene aus. In der Zwischenzeit hatten sich aber mindestens zwei weitere Dschihadisten aus Wolfsburg ungehindert auf den Weg zum IS gemacht.

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