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IGM: „Keine Dumping-Löhne für Flüchtlinge“

Wolfsburg IGM: „Keine Dumping-Löhne für Flüchtlinge“

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Menschen, von denen viele auch auf dem Arbeitsmarkt landen können. Die Delegiertenversammlung der Wolfsburger IG Metall verabschiedete gestern eine Resolution, die Arbeitgeber in Deutschland dazu auffordert, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen.

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Ja zur Resolution: Die Delegiertenversammlung der IG Metall verabschiedete ein Papier, dass sich mit dem Thema Flüchtlinge und Arbeitsmarkt beschäftigt.

Wörtlich heißt es in der Resolution, dass die IG Metall die Unternehmen auffordere, „geltende Vorschriften nicht zu unterlaufen“. Zur besonderen Veranatwortung von Arbeitgebern gehöre es, konsequent „gegen jegliche Formen von Rassismus und Menschenfeindlichkeit im Betrieb“ vorzugehen. Wichtig sei es, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu schaffen, ohne die Situation für Lohndumping zu missbrauchen.

In der Resolution gehen die Delegierten auch auf bundespolitische Entscheidungen ein. So dürften die Flüchtlinge nicht als Instrument dienen, „bestehende soziale Schutz- und Gestaltungsregelungen in unserer Arbeits- und Sozialordnung abzubauen“. Es sei ein falsches Signal, das Verbot von Leiharbeit für Asylbewerber und Geduldete nach drei Monaten aufzuheben. So schaffe man Missbrauchsmöglichkeiten und eine Ausweitung von Leiharbeit.

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