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IG Metall fordert Klarheit von PSW

Geplante Standort-Schließung IG Metall fordert Klarheit von PSW

Die IG Metall fordert Klarheit über die geplante Schließung von zwei Standorten des Entwicklungsdienstleisters PSW in Wolfsburg und München. „Jetzt müssen alle Zahlen auf den Tisch. Wir verlangen eine detaillierte Erklärung, warum die Schließungen vermeintlich notwendig sind“, sagte am MIttwoch Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb.

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PSW: Der Standort im Heinenkamp wird geschlossen.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Nach dem Einstieg von Audi bei PSW im Jahr 2011 habe es positive Signale an die Beschäftigten gegeben. „Mit den geplanten Schließungen geht ein Stück Vertrauen zwischen der Belegschaft und der PSW verloren“, so Erb. Unabhängig davon, wie die Prüfung der Zahlen ausgehe, wolle die Gewerkschaft für die 60 Beschäftigten kämpfen. „Die Kolleginnen und Kollegen haben sich auf das Versprechen der Audi AG verlassen. Jede Kollegin und jeder Kollege sollte deswegen auf Wunsch wohnortnah und auf einem gleichwertigen Arbeitsplatz weiterarbeiten können“, so Erb. PSW hat den Mitarbeitern eine Weiterbeschäftigung an den Hauptstandorten Ingolstadt und Neckarsulm in Aussicht gestellt.

Mit PSW verlässt nach Hofer der zweite Entwicklungsdienstleister die VW-Stadt. Für die Wolfsburg AG ist jede Standortschließung „bedauerlich“, denn die Zulieferbetriebe seien für den Standort Wolfsburg „unverzichtbare Impulsgeber und Partner für Forschung und Entwicklung sowie wichtige Arbeitgeber“, sagte Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG, der AZ/WAZ. Zuletzt hätten aber namhafte Firmen ihre Niederlassungen ausgebaut oder sich neu angesiedelt, darunter EDAG, Sumitomo und in Kürze auch Altran.

„Insgesamt beobachten wir am Markt jedoch eine zunehmende Konzentration. Auch, weil der Wandel in der Branche - von der Automobil- zur Mobilitätsbranche - und technologische Trends - von der Antriebstechnik bis zum Autonomen Fahren - neue Herausforderungen mit sich bringt“, so Krause.

htz

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