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Stadt Wolfsburg Hunderte Wolfsburger beobachten am Planetarium die Mondfinsternis
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hunderte Wolfsburger beobachten am Planetarium die Mondfinsternis
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16:09 29.07.2018
Mondfinsternis: Mit Teleskopen beobachteten Besucher am Planetarium am Freitagabend den in spektakulärem Rot leuchtenden Mond. Quelle: Boris Baschin
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WOlfsburg

Mehrere Hundert Wolfsburger haben am Freitagabend vor dem Planetarium die Mondfinsternis beobachtet. Mit Teleskopen des Planetariums und der Arbeitsgemeinschaft Astronomie (AGA) konnten die Besucher einen näheren Blick auf den „Blutmond“ werfen. Anlässlich des Himmelsspektakels hatte das VW-Bad außerdem zu einem Vollmondschwimmen bis Mitternacht eingeladen.

Unter der blauen Kuppel des Planetariums gab es am Abend zunächst zwei Vorträge von Direktorin Isabell Schaffer. Beide Veranstaltungen zur Mondfinsternis waren ausverkauft. „Halten Sie sich fest, wir fliegen jetzt mal ein bisschen ran“, sagte Schaffer und ließ diejenigen Planeten heransausen, die an diesem Abend ebenfalls am Himmel zu sehen waren. Neben dem Mars waren das Saturn und Jupiter.

Spektakulär. Die totale Mondfinsternis am Freitagabend dauerte rund 103 Minuten. Auch bei vielen Wolfsburgern war das Interesse groß. Quelle: dpa

Der Mond präsentierte sich am späten Freitagabend zur längsten totalen Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts in spektakulärem Rot. Zur etwa 103 Minuten langen totalen Mondfinsternis gesellte sich ein besonders heller und großer Mars. Auch einen virtuellen Blick in die ISS konnten die Besucher des Planetariums werfen. Die Raumstation konnte an dem Abend zweimal am Himmel beobachtet werden. „Das sind schon sehr viele Ereignisse auf einmal“, betonte Schaffer.

Das Warten sollte sich am Ende lohnen

Draußen war davon erst einmal nichts zu sehen. AGA-Mitglied Jürgen Spicher hatte sein Teleskop schon in Richtung Osten ausgerichtet, aber noch war der Himmel wolkenverhangen. „Wir hoffen mal das Beste“, sagte er und wurde schließlich belohnt. Denn letztendlich war der Blutmond doch noch klar am Himmel zu sehen. Auch der Mars erstrahlte darunter in ganzer Pracht und war mühelos mit bloßen Augen zu erkennen.

Einige Begeisterte konnten nicht genug bekommen und schauten mit Planetariums-Mitarbeiter Patrick Frambach noch weit nach Mitternacht durchs Teleskop.

Von Robert Stockamp

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