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Stadt Wolfsburg Hundehasser hört nicht auf: Jetzt traf es Pinscher Barni
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hundehasser hört nicht auf: Jetzt traf es Pinscher Barni
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23:55 17.03.2014
Eine Infusion rettete sein Leben: Zwergpinscher Barni und Frauchen Charleen. Quelle: Photowerk (he)
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Daniel Bielicke und seine Lebensgefährtin Charleen Pohle sind geschockt. Sie hatten davon gehört, dass seit Wochen im gesamten Stadtgebiet vergiftete Hundeköder auftauchen - und konnten trotzdem nicht verhindern, dass Barni das nächste Opfer des Hundehassers wurde. „Wir hatten ihn an der Leine, aber er war einfach zu schnell“, so Daniel Bielicke. Er vermutet, dass das Gift in einem Hähnchenknochen steckte, den er dem kleinen Pinscher sofort wieder aus dem Maul gezogen und weggeworfen hatte.

Doch es war augenscheinlich zu spät: Barnis Immunsystem ist geschädigt. Die Blutwerte bestätigen laut der Tierärztin, dass eine Vergiftung vorliegt, möglicherweise durch Rattengift. „Jetzt wird Barni einen Maulkorb tragen müssen, auch wenn das nicht schön ist. Aber wir wollen, dass er lebt“, sagt Charleen Pohle. Es werde vermutlich Wochen dauern, bis sich Barni von den Folgen des Gifts erholt habe.

Die WAZ erinnert an das Angebot von Bärbel Gädke (Tierschutz), bei einem Todesfall die Obduktion des Tieres zu bezahlen, bevor sich die Giftstoffe im Körper zersetzen, um so den Täter besser ermitteln zu können. Gädke ist per Anruf oder SMS unter Tel. 0172/4337335 zu erreichen.

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