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Hunde in Wolfsburg vergiftet? Polizei warnt vor Hysterie

Wolfsburg Hunde in Wolfsburg vergiftet? Polizei warnt vor Hysterie

Werden in Wolfsburg gezielt Hunde vergiftet? Diese Frage treibt nicht nur viele Hundebesitzer um, auch die Polizei geht einem halben Dutzend vermeintlicher Fälle nach. Die Botschaft der Ermittler: Vorsicht ist durchaus angebracht, Panik und Hysterie nicht.

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Warnen vor Hysterie: Polizeisprecher Sven-Marco Claus, Tierärztin Alexandra Kaltenbrunn-de Weert und Ermittler Axel Achtermann (v.l.).

Quelle: Fotos: Baschin / Archiv

Immer wieder hatten sich in den vergangenen Monaten Hundebesitzer bei der WAZ gemeldet und von Giftködern berichtet, die ihre Hunde gefressen hatten. Einige, aber bei Weitem nicht alle betroffenen Hundebesitzer erstatteten auch Anzeige bei der Polizei. „Wenn sich jemand nicht auch direkt bei uns meldet, macht das die Arbeit für uns natürlich schwierig“, sagt Axel Achtermann, der zusammen mit seinem Kollegen Uwe Klimasch bei der Polizei den Fällen nachgeht.

Konkret gingen von Anfang Oktober 2013 bis heute sechs Anzeigen bei der Polizei ein, bei denen Hundehalter davon ausgingen, dass ihre Tiere vergiftete Köder gefressen hatten; ein Hund war gestorben. „Keiner konnte allerdings konkret sagen, was sein Hund aufgenommen hatte. Wir können deshalb nicht ausschließen, dass die Hunde vergiftet wurden, konkrete Hinweise darauf haben wir aber keine“, sagt Klimasch. Mehrere Verdachtsmomente von Hundehaltern gegen konkrete Personen erwiesen sich als falsch.

Auch wurden bei der Polizei in den letzten Monaten vermehrt verdächtige Lebensmittel, die am Straßenrand lagen, abgegeben, darunter Leberwurstbrote und Hähnchenteile. „Ein Giftköder war aber nicht darunter“, so Klimasch.

Klar ist: Unter den Wolfsburger Hundebesitzern ist die Besorgnis und Verunsicherung groß. Das sei auch durchaus nachvollziehbar, „Grund zur Hysterie gibt es aus Sicht der Polizei aber nicht“, betont Klimasch.

seb

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