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Hund beißt Rentner - Arm verletzt

Gericht Hund beißt Rentner - Arm verletzt

Der abendliche Einkauf von Joghurt in einem Vorsfelder Supermarkt endete für einen Rentner (67) mit einem schmerzhaften Hundebiss. Das Tier hatte den Wolfsburger plötzlich angefallen und ihm eine acht Zentimeter lange Wunde am Unterarm zugefügt, die im Klinikum genäht werden musste. Gestern stand deshalb eine 18-jährige Arbeitslose vor dem Amtsgericht – sie hatte den Vierbeiner damals vor dem Geschäft angebunden.

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Zugebissen: Nicht jeder Schäferhund ist brav.

Am Abend des 6. Oktober 2009 war die Angeklagte mit ihrem damaligen Freund (25) – einem bekannten Gewalttäter – unterwegs. Der Schäferhund gehörte ihm. Er sei in den Supermarkt gegangen, so die 18-Jährige: „Und er hat gesagt, ich soll den Hund vor der Tür anbinden.“
Das tat die Arbeitslose auch – jedoch so nahe am Eingang, dass Kunden nicht gefahrlos in den Laden kamen. „Der Hund hat mich angesprungen und gebissen“, so der Rentner.
Er hatte übrigens kein Interesse, dass „das junge Fräulein“ auf der Anklagebank verknackt wird: „Der Hunde-Besitzer müsste hier sitzen.“ Der 25-Jährige sitzt auch – im Knast. Dort verbüßt er wegen mehrerer Gewaltdelikte eine lange Strafe (WAZ berichtete).
Die Angeklagte kam mit einem blauen Auge davon – sie soll 20 Arbeitsstunden leisten. Das Geld dafür bekommt der Rentner. Dafür wird das Verfahren gegen die 18-Jährige eingestellt.

bm

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