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Huckelpiste: Autostadt bremst Raser aus

Wolfsburg Huckelpiste: Autostadt bremst Raser aus

Wolfsburg. Zwei neue Bodenschwellen auf der Strecke zwischen dem Kreisverkehr am Tor Ost von Volkswagen und dem Mittellandkanal sorgen für Kritik. Sie sollen Raser auf der Zuwegung zu den Autostadt-Parkflächen bremsen.

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Neu: Schmale Betonschwellen auf der Straße an den Autostadt-Parkplätzen sollen für Verkehrsberuhigung sorgen.

Quelle: Roland Hermstein

Ein WAZ-Leser bezeichnete die Maßnahme als „Frechheit“. Auch auf der Facebook-Seite der Autostadt schimpften Wolfsburger über die „Bremshügel“: Sie würden Staus im Schichtverkehr verursachen und bei tiefergelegten Wagen empfindliche Schäden verursachen, wenn man nicht deutlich weniger als die vorgeschriebenen 30 km/h fährt.

Autostadt-Sprecher Tobias Riepe widerspricht: „Ein Überfahren der Verkehrsberuhigung mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit ist gut möglich, ebenso ein langsames Umfahren der beiden quer zur Fahrbahn installierten Bodenschwellen.“ Das Verkehrszeichen „Unebene Fahrbahn“ mache zudem auf die Schwellen aufmerksam. Anders sei der Verkehr nicht zu bremsen gewesen. „Messungen des Ordnungsamtes haben hier unter anderem eine Spitzengeschwindigkeit von 127 km/h ergeben“, so Riepe. 2007 hatte die Autostadt eine Fußgängerampel installiert, nachdem ein Passant bei einem Unfall schwer verletzt wurde. Dann folgten die sogenannten „Berliner Kissen“ - großflächige Schwellen aus Kunststoff. Die aber halten der Belastung durch den Lkw-Verkehr nicht stand und werden nach und nach wieder verschwinden. So wurden jetzt Beton-Schwellen gebaut.

Stadtsprecherin Elke Wichmann ergänzt, die Straßen an den Autostadtparkplätzen seien Eigentum von Volkswagen. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung müssen deshalb nicht behördlich genehmigt werden.

amü

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