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Hotel im Allerpark steht vor Eröffnung

Vier neue Sterne in Wolfsburg Hotel im Allerpark steht vor Eröffnung

Das Courtyard by Marriott mit 152 Zimmern im Allerpark in Wolfsburg erwartet im Januar die ersten Gäste – für die WAZ öffnete das Hotel schon jetzt seine Türen. An Annehmlichkeiten wird es den Gästen an (fast) nichts fehlen.

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Seeblick: Hoteldirektor Christoph Neumann führte die WAZ durch das Courtyard by Marriot Hotel im Allerpark.
 

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg.  Vier neue Sterne nehmen in Wolfsburg langsam Gestalt an. Das Courtyard by Marriott Hotel im Allerpark ist zwar noch eine echte Baustelle, aber eine im Endstadium. Und nicht wenige Kunden können die Eröffnung am 2. Januar offenbar gar nicht mehr abwarten. „Wir haben bereits die ersten 14 festen Buchungen für Hochzeiten im nächsten Jahr“, sagt Hoteldirektor Christoph Neumann. Dafür werden bereits die Buffets geplant, obwohl in der Küche noch die Handwerker das Sagen haben.

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Das Courtyard by Marriott mit 152 Zimmern im Allerpark in Wolfsburg erwartet im Januar die ersten Gäste – für die WAZ öffnete das Hotel schon jetzt seine Türen.

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Ja: Noch staubt’s überall im Haus, wird geschraubt, gebohrt und gemalt, hängen Kabel von den Decken. Aber die Gästezimmer lassen bereits ihr künftiges Gesicht erahnen. Die Festeinbauten mit Sanitäreinrichtung, Kleiderschränken und Anrichten sind fast überall montiert, Betten und 49-Zoll-Fernseher fehlen noch – sollte einem Gast der Blick über den See tatsächlich zu langweilig werden, kann er sich auch der halben Kino-leinwand zuwenden. „Wir wollen jedem Gast den Aufenthalt auf dem Zimmer so angenehm wie möglich machen“, sagt Direktor Neumann.

Die meiste Zeit, mit dieser Prognose wagt sich der 35-Jährige gewiss nicht zu weit aus dem Fenster, würden die Kunden aber wohl außerhalb des Hauses verbringen. Nicht nur die Businesskunden, die unter der Woche überwiegend erwartet werden in der einst als reines „Familienhotel“ gedachten Herberge. Am Wochenende setzt das Haus tatsächlich auf Urlauber und Erholungsgäste. Das Pfund, mit dem man für diese Klientel wuchern kann, wiegt einiges: Badeland und Hochseilgarten, VW-Arena und Eis-Arena, Fußballhalle und Bowlingcenter liegen nur einen Steinwurf entfernt, vom bereits zitierten Blick über den See mal ganz zu schweigen.

Keine Balkone im Hotel

Apropos Seeblick: Warum verfügt das Haus in dieser attraktiven Lage – mit Ausnahme einiger Zimmer und Suiten im vierten Stock – eigentlich über keine Balkone? „Diskutiert worden ist das bei uns tatsächlich“, sagt Christoph Neumann. Uns, das sind die Baum Hotelbetriebe als Betreiber sowie Volksbank und Baum als Investoren – die aber übernahmen den nach einer Ausschreibung der Stadt konzipierten Architektenwurf erst, als dieser im Grunde fertig war; ohne Balkone halt.

Was man übers Haus sonst noch sagen könnte, sind überwiegend Selbstverständlichkeiten für ein Vier-Sterne-Hotel. Es gibt Fitness und Highspeed-Internet, alles ist barriere- und rauchfrei. Und das Haus passt sich in die Umgebung ein, so gut es geht. Die höchsten Baumwipfel werden nicht überragt, die rot-braune Holzverbundstoff-Fassade wirkt natürlich, das komplette Beleuchtungskonzept wurde mit einem Lichtdesigner konzipiert. „Wir wollen ja nicht wie eine weithin sichtbare Glühbirne im Allerpark wirken“, sagt Direktor Neumann. Mehr Sein als Schein – manchmal nicht die schlechteste Devise.

Von Ulrich Franke

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