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Stadt Wolfsburg Hospizverein freut sich über anonyme 100.000-Euro-Spende
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hospizverein freut sich über anonyme 100.000-Euro-Spende
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22:00 09.08.2018
Unerwarteter Geldregen: Ein anonymer Wohltäter spendete dem Wolfsburger Hospizverein stolze 100.000 Euro. Quelle: Archiv
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Stadtmitte

Auch der Verein wisse nicht, um wen es sich bei dem Wohltäter handele. Fest steht: „Wir sind unendlich dankbar und empfinden die Spende auch als große Wertschätzung unserer Arbeit“, sagt Weiß im Gespräch mit der WAZ. „Ich bin überzeugt davon, dass der Spender gerne etwas gibt und unseren Verein ein Stück weit kennt. Ich würde mich freuen, wenn er direkt mit uns in Kontakt tritt – und wir über alles sprechen, und uns persönlich bedanken können.“

Anonymer Geldspender hinterließ anonymes Schreiben

Bereits im vergangenen Dezember hatte der Hospizverein eine anonyme Spende erhalten – damals in Höhe von 50.000 Euro. Ob es jetzt derselbe Spender war, ist unklar, kann aber als wahrscheinlich gelten. In einem Begleitschreiben zur aktuellen Spende habe der Wohltäter übrigens versichert, dass das Geld aus versteuertem Einkommen stamme.

Hopizverein Wolfsburg: Immer wieder gibt es großzügige Geldspenden. Quelle: privat

Hintergrund: Der Hospizverein plant aufgrund der großen Nachfrage seit einiger Zeit einen zweiten Standort. Im Baugebiet Krummer Morgen in Heiligendorf gibt es bereits ein Grundstück, auf dem ein Haus gebaut werden könnte, in dem schwerkranke Menschen ihren letzten Lebensabschnitt verbringen. Ein Planungswettbewerb für das Gebäude ist bereits im Gange.

Hospizverein Wolfsburg: Kapazitäten sind erschöpft

„Uns fehlt Platz“, sagt Weiß. Im vergangenen Jahr habe man deshalb 108 Menschen ablehnen müssen, in diesem Jahr sind es schon jetzt 98. Und das Jahr ist noch nicht zu Ende. Das Hospizhaus nimmt an der Eichendorffstraße rund 175 Personen im Jahr auf. Damit ist die Kapazität erschöpft.

Spende ist Startkapital für ein zweites Hospizhaus

Spenden – darauf ist der Verein dringend angewiesen. Rund 235.000 Euro, unter anderem für den Gebäudeunterhalt, würden im Schnitt pro Jahr benötigt, „um am Ende eine schwarze Null stehen zu haben“, sagt Weiß. Die 53 hauptamtlichen Kräfte werden zum größten Teil von den Kranken- und Pflegekasse bezahlt. Darüber hinaus sind 180 Personen ehrenamtlich für den Hospizverein tätig – aktuell hat er 812 Mitglieder.

Die 100.000-Euro-Spende sei auf jeden Fall ein gutes Startkapital für das zweite Hospizhaus, sagte Weiß. „Das ist eine ganze Menge Geld, dass uns auf jeden Fall emotionale und moralische Unterstützung für unser Vorhaben gibt.“

Von Michael Lieb

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