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Stadt Wolfsburg Hospiz-Projekt zeigt, wie Kinder Trauer empfinden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hospiz-Projekt zeigt, wie Kinder Trauer empfinden
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00:04 17.03.2018
Bürgerhalle: Das Projekt „Hospiz macht Schule“ zeigt Kinderbilder zum Thema Tod und Trauer. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Seit 2013 besuchen Ehrenamtliche mit einer speziellen Ausbildung Kinder der dritten und vierten Klassen in Wolfsburgs Grundschulen, um mit ihnen über Tod und Trauer zu sprechen. Eine Ausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses zeigt jetzt Ergebnisse dieser Projektwochen: Jungen und Mädchen malten Gefühle und ihre Vorstellung vom Jenseits.

Musikalische Begleitung: Gitarrist Martin Blohm spielte zur Eröffnung der Ausstellung. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Das beeindruckte bei der Eröffnung am Freitag auch Stadträtin Iris Bothe und Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Es gibt wenige Themen, die so tabuisiert sind wie der Tod“, sagte Mohrs. Das Hospiz sei „eine der wichtigsten Einrichtungen dieser Stadt“. Geschäftsführer Lucas Weiß betonte: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.“

Gemalte Gefühle: Wut, Trauer und Liebe mischen sich. Quelle: Boris Baschin

Das Projekt „Hospiz macht Schule“ ist eine von drei Säulen in der Kinder- und Jugendarbeit – neben dem Rückzugsort „Trostinsel“und der ambulanten Arbeit mit schwerkranken Kindern. Mitwirkende beim Schulprojekt sind Gisela Appel, Gerhard Ellenberg, Hannelore Elsner, Hanne Leitzke, Hans-Jürgen Lunde, Barbara Meewes, Christine Schönstedt, Herta Schwandtner und Cilly Dörr, die von Zielen und Erfahrungen berichtete. Unterstützt wird die Projektwoche zudem von Wolfsburger Ärzten, die den Kindern auch medizinische Fragen beantworten. Gisela Appel erklärte: „Die meisten sind einfach total interessiert an der Sache.“ Gefühle werden wach, wenn Erfahrungen hinzukommen – mit dem Tod von Menschen oder Tiere, aber auch nach Trennung der Eltern oder Streit mit Freunden. Deshalb sind mehrere Betreuer da, die in Kleingruppen oder Einzelgesprächen so etwas auffangen können. Bilder und Zitate auf den Stellwenden im Rathaus bieten eine Einblick. „In meinem Bauch ist ein dicker Kloß. Mit Stacheln“, sagte eines der Kinder. Darüber zu sprechen lässt die Stacheln weniger pieksen.

Himmel, Hölle, Wiedergeburt: Auch was nach dem Tod wohl passiert ist Teil der Ausstellung. Quelle: Boris Baschin

Von Andrea Müller-Kudelka

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