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Holzernte mit Pferden in den Wäldern

Wolfsburg Holzernte mit Pferden in den Wäldern

Marmotte schnauft einmal und zieht dann schnurstracks den zentnerschweren Baum aus dem Unterholz. Das Pferd ist einer von zwei Kaltblütern, die in der Wolfsburger Stadtforst zurzeit beim Abtransport gefällter Bäume helfen. Ein zweites Hilfsmittel ist ungleich bulliger: Am Rothehof ist der bis zu 15 Tonnen schwere Harvester im Einsatz.

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Zweiter Arbeitsschritt: Marco Braunschweig und Stute Marmotte ziehen den Stamm aus dem Unterholz auf den Waldweg.

Quelle: Kevin Nobs

Wolfsburg. Marmotte schnauft einmal und zieht dann schnurstracks den zentnerschweren Baum aus dem Unterholz. Das Pferd ist einer von zwei Kaltblütern, die in der Wolfsburger Stadtforst zurzeit beim Abtransport gefällter Bäume helfen. Ein zweites Hilfsmittel ist ungleich bulliger: Am Rothehof ist der bis zu 15 Tonnen schwere Harvester im Einsatz.

„Alle vier bis fünf Jahre wird durchgeforstet“, sagt Stadtförster Dirk Schäfer. Dies diene einerseits dazu, ausgewählte Bäume zu fördern, indem ihre Nachbarn verschwinden. Andererseits fällt Holz für den Verkauf an.

Zurzeit ist das in einem Waldstück am Klieversberg der Fall. In dem teils unwegsamen Gelände kommen das Rheinisch-Deutsche Kaltblut Marmotte, eine 16-jährige Stute, und Rudolph, ein elfjähriger Bretone zum Einsatz. „Die Pferde arbeiten dort, wo es für den Menschen nur schwer möglich ist“, sagt Schäfer. Zunächst fällt ein Mitarbeiter einen der markierten Bäume, dann kommt Privatunternehmer Marco Braunschweig mit einem seiner beiden Kaltblüter, legt den Baumstamm an die Kette und zieht ihn auf den Weg. Für die Arbeit im Wald ist die trockene Witterung zurzeit ideal.

Weniger idyllisch mutet die Arbeit von Ingo Blum am Rothehof an. Ebenfalls im Auftrag der Stadtforst ist er dort mit seinem Harvester im Einsatz. Das 15-Tonnen-Ungetüm erledigt alle Schritte in wenigen Momenten: Baum packen, fällen, von Ästen befreien, zersägen und aufstapeln.

Seit einigen Tagen finden die Waldarbeiten statt, zwei oder drei Wochen dürften sie noch andauern. Am Ende soll der Wald um Hunderte Festmeter Holz erleichtert sein.

kn

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