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Hohe Geldstrafe für Betrüger

Wolfsburg im Gericht Hohe Geldstrafe für Betrüger

Für einen Betrug beim Verkauf seines Autos muss ein Wolfsburger tief in die Tasche greifen. Weil der 58-Jährige gegenüber dem Käufer (38) verschwiegen hatte, dass der Golf einen Unfallschaden hatte, verurteilte ihn das Amtsgericht zu 4200 Euro Strafe.

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Betrug beim Autoverkauf: Hohe Geldstrafe.

Quelle: Archiv

Die Fakten: Nach einem Inserat im Internet verkaufte der Wolfsburger seinen weißen Golf VI im Oktober 2012 an einen 38 Jahre alten Mann aus Bielefeld. Der Kaufpreis betrug 9650 Euro, der Käufer fand am Wagen kleinere Kratzer und handelte noch einen Satz Winterreifen raus. Erst beim Versuch des Weiterverkaufs ein knappes Jahr später flog auf, dass der Golf im Frontbereich eine ganze Reihe von Reparaturen hinter sich hat. Offenbar hatte der Verkäufer verschwiegen, dass sein Sohn mit dem Wagen schon einmal beim Wenden im Graben gelandet ist und der Wagen für rund 4500 Euro repariert werden musste. Im Kaufvertrag stand lediglich „Blechschäden Stoßfänger“. Ein Gutachter bezifferte den Wert des Golf auf nur 6850 Euro.

Vor Gericht gab sich der 58-Jährige uneinsichtig. Einerseits sagte er in Bezug auf die früheren Schäden: „Danach hat mich ja keiner gefragt, man hätte ja ein bisschen nachbohren können.“ Andererseits beteuerte der Wolfsburger, er habe gesagt, dass es sich um einen Unfallwagen handelte.

Kann nicht sein, sagte der Käufer aus Bielefeld. Er betonte: „Einen Unfallwagen hätte ich nicht kaufen wollen.“ Zumal er nach der Geburt seines Kindes „ein sicheres Auto“ haben wollte.

Die Verteidigung forderte Freispruch für den Angeklagten, die Staatsanwaltschaft 90 Tagessätze zu je 70 Euro. Das Gericht blieb mit 70 Tagessätzen à 60 Euro knapp darunter - 4200 Euro wegen Betrugs.

kn

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