Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Hoeneß als Wasserfall im Kunstmuseum

Wolfsburg Hoeneß als Wasserfall im Kunstmuseum

Zum 20. Geburtstag begibt sich das Kunstmuseum auf Spurensuche. Die neue Ausstellung „Spuren der Moderne“ wird am Sonntag, 16. März, um 11 Uhr eröffnet.

Voriger Artikel
Deutlich weniger Kinder sind übergewichtig
Nächster Artikel
Nordkopf: Dieb flüchtet mit Geldbörse

„Spuren der Moderne“: Das Kunstmuseum spürt in der neuen Ausstellung Einflüsse der Moderne in Kunstwerken der eigenen Sammlung auf.

Quelle: Photowerk (he)

34 Werke von 30 Künstlern aus dem Zeitraum zwischen den 1960er Jahren und der Gegenwart werden präsentiert. Alle stammen aus der eigenen Sammlung des Museums und sind bis zum 19. Oktober auf der oberen Etage des Museums zu sehen. Mit der Ausstellung werde die Frage nach dem aktuellen Einfluss der Moderne in den Raum gestellt. Kuratorin Uta Ruhkamp konzipierte die abwechslungsreiche Schau: „Wir haben die Sammlung auf die Frage hin untersucht, welchen Einfluss die verschiedenen Kunstrichtungen der Moderne auf die Arbeiten haben.“

Zu sehen sind unter anderem Kunstwerke wie das Flugobjekt des belgischen Künstlers Panamarenko, das schon länger nicht mehr ausgestellt war. Oder der Roboter von Nam June Paik. Auch die Installation von John M. Armleder, die aus Tischen besteht, die Wolfsburger zur Verfügung gestellt haben, ist ausgestellt. Tony Craggs „Palette“, die an den Konstruktivismus erinnert, ist zu sehen, ebenso das Gemälde „Regel“ von Neo Rauch, das surrealistische Einflüsse hat. „Ich bin ein Künstler der Moderne“, betont Rauch. Aber ein emanzipierter.

Spektakulär ist die Installation „bit.fall“ des Künstlers Julius Popp. Dort fallen aus Wassertropfen geformte Nachrichtenschlagworte aus dem Internet zu Boden. Gestern war aus aktuellem Anlass immer wieder das Wort „Hoeneß“ zu lesen - ein Beispiel für moderne Kunst im digitalen Zeitalter. Diese digitale Welt kenne kaum noch Grenzen, so Ruhkamp, denn per Mausklick kann sich jeder virtuell in anderen Welten bewegen. Doch die Spuren der Moderne könne sie nicht auslöschen. Das Kunstmuseum liefert mit der neuen Ausstellung den Beweis dafür.

In der nächsten Ausstellung ab 26. April begibt sich das Museum erneut auf Spurensuche - auf die Spur des Expressionisten Oskar Kokoschka.

syt

Ausstellungsdauer: Die Ausstellung ist vom 16. März bis 19. Oktober zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen.

Eintritt: Der Eintritt beträgt acht Euro, ermäßigt fünf Euro, Familienkarte zwölf Euro.

Führungen: Öffentliche Führungen gibt es samstags um 13.30 Uhr sowie sonntags um 11.30 und 13.30 Uhr.

Infos: Weitere Infos im Internet: www.kunstmuseum-wolfsburg.de.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Wintermarkt in der Autostadt Wolfsburg