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Hochstapler muss in Haft

Wolfsburg im Gericht Hochstapler muss in Haft

Haftstrafe für einen Hochstapler: Als falscher Rechtsanwalt erschlich sich ein Wolfsburger (62) das Vertrauen gutgläubiger Menschen und ergaunerte mehrere Tausend Euro.

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Haftstrafe: Ein Hochstapler hatte mehrere tausend Euro ergaunert.

Quelle: Archiv

Das Amtsgericht verurteilte den „notorischen Betrüger“, so der Staatsanwalt am Dienstag, zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis.

Der Angeklagte ging auf Konfrontationskurs, lehnte das Gericht und seinen Verteidiger ab. „Von einem fairen Verfahren kann hier keine Rede sein“, polterte er. Das Gericht wies diese „pauschalen Vorwürfe“ zurück - und so wurde fünf Stunden lang verhandelt.

Auf den Leim gegangen waren dem Wolfsburger, der nach seiner Banklehre einen Großteil seines Lebens hinter Gittern verbracht hatte und sich zuletzt mit einem Doktortitel schmückte, sowohl vermeintliche Freunde als auch flüchtige Bekannte. So nahm er einem Wolfsburger (63) 3000 Euro für eine angeblich in Not geratene „Magda“ aus Helmstedt ab - eine Frau, die es wohl nie gegeben hat. 2000 Euro für eine geplante Reise zur Formel 1 nach Monaco sah das Opfer ebenfalls nie wieder.

Eine Frau (58), die den Angeklagten über eine Partnerbörse kennengelernt hatte, verlor 500 Euro an den Hochstapler. „Er hatte die Fähigkeit, alle Bedenken zu zerstreuen“, sagte sie. Zu den Opfern zählte auch ein Autohändler (69), dessen Tiguan der Angeklagte nach einer Probefahrt nicht zurückbrachte. Später setzte er sich nach Frankreich ab und prellte Touristen auf Autobahnraststätten.

Am Ende rang sich der Angeklagte eine Art Geständnis ab: „Ich habe Mist gebaut.“

htz

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