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Hochhäuser Dessauer Straße: 44.000 Tonnen Schutt fallen an!

Abriss in Westhagen Hochhäuser Dessauer Straße: 44.000 Tonnen Schutt fallen an!

Der Abriss der Hochhäuser an der Dessauer Straße in Westhagen wird das Erscheinungsbild des Stadtteils stark verändern. Etwa eineinhalb Jahre soll der Abbruch der Plattenbauten aus den 1970er-Jahren dauern. Die Neuland erläuterte jetzt den Ablauf.

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Hochhäuser in der Dessauer Straße: Die Neuland will im März mit dem Abriss der bis zu 13 Stockwerke hohen Gebäude beginnen.

Quelle: Hans-Dieter Brand

Westhagen.  Das ist schon gewaltig: Bei dem Abriss der Hochhäuser an der Dessauer Straße in Westhagen, der im März mit den ersten Vorarbeiten beginnen soll, werden insgesamt 44.000 Tonnen Beton anfallen. Stück für Stück wird der bis zu 13 Stockwerke hohe Komplex von oben nach unten abgetragen. Wie dies in der Praxis ablaufen soll, erläuterte Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand mit seinem Team jetzt der WAZ.

Inzwischen stehen alle 208 Wohnungen leer. Die Hochhäuser sind aus Mehrschichtbetonplatten zusammengesetzt. „Wir bauen das Ganze wie Lego auseinander“, beschreibt der Neuland-Chef das Vorgehen. Zuerst werden die Fassadenplatten entfernt, dann die Decken zerkleinert. „Dafür müssen vorher die Verbindungen zwischen Wänden und Decken gelöst werden“, sagt Alexander Faul, Abteilungsleiter Technisches Management. Beim Abriss kommt ein spezieller Bagger mit einem 40 Meter langen Ausleger zum Einsatz.

Mächtiger Bau

Mächtiger Bau: Der Komplex in der Dessauer Straße wird abgerissen.

Quelle: Hans-Dieter Brand

Ein erster Abschnitt ist für die Nummern 34 bis 22, ein zweiter dann absteigend bis Nummer 14 geplant. Platten und Schutt werden dann auf Lastwagen verladen und abtransportiert. Das bringt laut Hans-Dieter Brand zwar einen regen Lkw-Verkehr mit sich, allerdings geht er davon aus, dass die schweren Fahrzeuge den Stadtteil auf dem kürzesten Weg über die Frankfurter Straße wieder verlassen.

Bevor der Abriss beginnt, sind umfangreiche Vorbereitungen nötig. „Die Umgebung um die Hochhäuser muss gesichert werden“, sagt Elmar Böschel, Projektleiter Abbruch bei der Neuland. Dazu sollen auf den Seiten von Schule und Einkaufszentrum Gerüste mit großen Planen aufgestellt werden. „Der Rewe-Markt wird ein Schutzdach erhalten“, so Böschel. Die Dessauer Straße wird gesperrt, die Zufahrt auf die untere Parkpalette ist aber weiterhin möglich. Auch in den Gebäuden steht am Anfang viel Arbeit an. Sowohl Fußböden als auch Mineralwolle sind mit erheblichen Schadstoffen belastet und müssen entfernt werden.

Hans-Dieter Brand stellt die Abrisspläne heute Abend um 18.30 Uhr im Forum Westhagen im Bürgersaal im FBZ, Jenaer Straße 39a, vor und beantwortet Fragen von Bürgern.

Von Jörn Graue

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