Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Historie und Moderne: Kontraste

Scharoun-Theater und Hattorfer Nicolai-Kirche: Historie und Moderne: Kontraste

Tag des offenen Denkmals am Sonntag europaweit und auch in Wolfsburg: Mit zwei Objekten war die Volkswagenstadt präsent, und zwar mit einem kleinen Kontrastprogramm.

Voriger Artikel
VfL-Spiel: Pfefferspray, Bengalos und ein Feuer in der VW-Arena
Nächster Artikel
800 Helfer waren beim Marathon im Einsatz

Wolfsburger Beitrag zum Tag des Denkmals: Die Besucher besichtigten das Scharoun-Theater. Präsentiert wurde auch die neue Ausstellung zu Ehren des Architekten Hans Scharoun.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg.

„Die Namensänderung und das aktuelle Motto des Denkmaltages Macht und Pracht war für uns das Motiv, das Theater als einzigen Beitrag zu wählen“, so Nicole Froberg vom Forum Architektur der Stadt. Quasi als Gegenpol. Im Beisein von Rocco Curti vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege erfreuten sich die Besucher der gelungenen Sanierung mit dezent schicker aber nicht protziger Ausgestaltung.

Malerische St

Malerische St. Nicolaikirche in Hattorf: Auch sie konnte am Tag des Offenen Denkmals besichtig werden.

Quelle: Bisch

Rado Velkawrk leitete die erste von vier Führungen mit 60 Gästen. Auch Fachpublikum war präsent. So Traudl und Josef Kiraly, er tätig als Architekt in Innsbruck. „Der Tag des offenen Denkmals passt perfekt in unser Wolfsburg-Besuchsprogramm“, sagte Traudl Kiraly. Präsentiert wurde auch die neue Ausstellung zu Ehren des Architekten Hans Scharoun, die am Donnerstag eröffnet worden war. Sie ist zu den Öffnungszeiten im Foyer noch bis zum 13. Oktober zu sehen.

Erheblich beschaulicher ging‘s zu in der Nicolaikirche, wo Hannelore Schulz vom Kirchenvorstand und Hobby-Chronist Ulrich Bergrath das Gotteshaus vorstellten. Wer wollte, durfte sogar über die Treppe in den Turm steigen. „Wir haben Schönes zu zeigen“, sagte auch Pastor Wolfram Bach, der zuvor den gut besuchten Gottesdienst geleitet hatte. Beeindruckend indes ist nicht nur die Kirche – erstmals erwähnt 1277 – sondern das Gesamtensemble auf dem Lindenberg mit Gemeinde- und Kulturhaus. Als Kontrast dazu entstand in Sichtweite eine moderne Boule-Anlage.

Von Burkhard Heuer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr