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Hirnblutung: Vorwürfe gegen Klinikum

Wolfsburg Hirnblutung: Vorwürfe gegen Klinikum

Es war ein Horror-Trip, den die Wolfsburgerin Valentina Schick (65) erlebte: Nach einer Hirnblutung wurde sie im Wolfsburger Klinikum behandelt, anschließend von Klinik zu Klinik verlegt. Tochter Swetlana Littau ist entsetzt, dass man aus ihrer Sicht in Wolfsburg so wenig für ihre Mutter getan habe: „Wir sind fassungslos darüber, wie hilflos man den Entscheidungen von Oberärzten ausgeliefert ist.“ Das Klinikum weist die Vorwürfe hingegen zurück.

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Vorwürfe gegen das Wolfsburger Klinikum: Swetlana Littau (Mitte) und ihre Schwestern.

Quelle: Photowerk (bas)

Es geschah am 25. Februar: Mutter Valentina Schick erlitt eine Gehirnblutung - die zweite innerhalb eines Jahres. Sie wurde sofort ins Klinikum eingeliefert und kam auf die Intensivstation. Dann wurde sie auf eine reguläre Station verlegt, doch der Zustand verschlechterte sich rapide. Die Ärzte versetzten die 65-Jährige ins künstliche Koma.

Wenige Tage später sollte bereits die Rehabilitation in einer Klinik in Bad Harzburg beginnen. „Als wir ankamen, waren die Ärzte dort schockiert. Schockiert darüber, in welchem Zustand das Klinikum Wolfsburg Patienten zu ihnen schickt“, erinnert sich die Tochter Swetlana Littau. Dann wurde die 65-jährige Patientin wieder verlegt - diesmal nach Seesen. Nicht die letzte Verlegung: Inzwischen liegt die 65-jährige in Braunschweig.

Das Wolfsburger Klinikum kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. Sprecher Thomas Helmke betonte auf WAZ-Anfrage, dass der Fall der ärztlichen Schweigepflicht unterliege. Grundsätzlich gelte aber: „Medizinische Entscheidungen werden in unserem Hause von qualifizierten Fachärzten getroffen. Unser medizinisches Personal ist stets bestrebt, die Angehörigen über die Diagnostik und Therapie zu informieren“, so Helmke.

rpf

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