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Hip-Hop und Antirassismus: Cooles Konzert im Sauna-Klub

Waving The Gun und Haszcara auf die Bühne Hip-Hop und Antirassismus: Cooles Konzert im Sauna-Klub

„Das ist doch nicht normal“ – so reagieren immer noch viele Wolfsburger auf Schwule und Transsexuelle. Die Initiative „DIDNN“ kämpft gegen die tägliche Diskriminierung mit einem Hip-Hop-Konzert.

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Engagiert: Dirk Grabow, Antje Biniek und Bastian Zimmermann (v.l.) laden zum politischen Hip-Hop-Konzert in den Sauna-Klub ein
 

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg.  Ein ganz besonderes Hip-Hop-Konzert steigt am Samstag, 19. August, im Sauna-Klub: Unter dem Motto „Das ist doch nicht normal Vol. 1“ treten Waving The Guns und Haszcara auf. Organisiert wird das Konzert vom Wolfsburger Antidiskriminierungsprojekt DIDNN (Das ist doch nicht normal) und vom Kulturkreis Hallenbad.

Die DIDNN-Initiative gründete sich erst Anfang des Jahres und besteht aus Antje Biniek, Sebastian Kern und Linke-Politiker Bastian Zimmermann. Ihr Ziel ist der Kampf gegen die alltägliche Diskiminierung von bestimmten Gruppen – etwa Schwule, Lesben und Transsexuelle. Deshalb stellen sie das Hip-Hop-Konzert unter den Titel „gegen Rassismus, Sexismus und Homo- und Transphobie“. „Uns war es wichtig, dass Thema gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit niedrigschwellig zu platzieren“, betont Antje Biniek. „Ein Hip-Hop-Konzert ist dafür ideal.“ Eine Aussage, die erstaunt: Gerade Hip-Hopper müssen sich immer wieder gegen den Sexismus-Vorwurf wehren. „Das stimmt“, sagt Zimmermann. „Aber wir haben Künstler eingeladen, die politisch Stellung beziehen.“ Waving The Guns aus Rostock und Haszcara aus Göttingen treten für Antifaschismus und gegen Diskriminierungen ein.

Für Antje Biniek soll das Konzert „nachhaltig“ wirken: „Wir wollen die Besucher zum Nachdenken anregen und planen weitere Aktionen. Etwa einen Kinoabend mit anschließender Diskussion.“

Gefördert wird das Konzert vom Bundesprojekt „Demokratie leben!“, die Trägerschaft übernimmt der Kulturkreis Hallenbad: „Wir waren von der Idee sofort überzeugt“, sagt der Erste Vorsitzende, Dirk Grabow. Tickets gibt es an der Abendkasse.

Von Carsten Bischof

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