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Hingucker: Kirche saniert Glockenturm

Wolfsburg Hingucker: Kirche saniert Glockenturm

Wolfsburg. Autofahrer schauen auf, Fußgänger staunen: Die St.-Christophorus-Gemeinde, die zurzeit den Glockenturm der Kirche saniert, hat das Baugerüst plakatiert - mit den Sinnsprüchen „Ist der Himmel oben?“, „Ist der Himmel auf der Erde“ und „Ist der Himmel in Dir?“. Echte Hingucker.

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Sorgt für Aufsehen: Bauherr Wilhelm van Ledden (l.) und Dechant Thomas Hoffmann berichteten über die Sanierung des Glockenturms der St.-Christophorus-Kirche.

Quelle: Roland Hermstein

„Mit dieser Aktion wollen wir überraschen und zum Nachdenken anregen“, sagt Dechant Thomas Hoffmann.

Die Sanierung für über 500.000 Euro schreitet derweil zügig voran, Ende November soll alles fertig sein. Diese Maßnahme flankierend, sorgt die Plakataktion in der Pestalozziallee seit Tagen für Gesprächsstoff. Die acht mal vier Meter großen Banner erfüllen dabei genau ihren Zweck. „Die Message auf den Plakaten ist nicht für unsere Insider in der Gemeinde bestimmt, sondern für Kurzwahrnehmer und Passanten“, sagt Hoffmann. Das Thema Himmel sei sehr vielschichtig - und passe gut zur Sanierung der Kirche. „Beim Kirchturm könnte man an einen Finger zum Himmel denken, an einen Hinweis auf eine andere Realität, auf die Sphäre Gottes“, so der Dechant. Die St.-Christophorus-Gemeinde ist mit 15.000 Mitgliedern die deutlich größte im Bistum Hildesheim. Eine entsprechend große Beachtung findet die Erneuerung des Turms nach 65 Jahren.

Sanierung der Stahlbetonteile für die Standsicherheit, Ausbesserung von Mauerwerk, Stützfüßen und Fugen: Es gab und gibt viel zu tun. „Wir sind seit zwei Monaten zu Gange, Ende November wollen wir noch vor der Frostphase fertig sein. Ich hoffe, dass der Himmel gnädig ist“, sagt Bauherr Wilhelm van Ledden, Geschäftsführer der katholischen Kirche in Wolfsburg, in Anspielung auf das Plakat-Motto. Und ergänzt ebenso sinnhaft: „Der obere Berich ist schon fertig. Wir arbeiten uns gewissermaßen vom Himmel zur Erde durch.“ Am Geld scheitert das wichtige Projekt nicht. Kirchengemeinde und Bistum tragen die Kosten komplett.

db

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