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Hilfsangebote stoßen an ihre Grenzen

Wolfsburg Hilfsangebote stoßen an ihre Grenzen

Auch Wolfsburg kommt mit der Zahl der zu erwartenden Flüchtlinge in diesem Jahr an seine Grenzen. Aber: „Wir sind zuversichtlich, in Wolfsburg ohne Zelte auskommen zu können“, sagt Stadtsprecher Andreas Carl.

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Flüchtlingshilfe: Omar Zurab (l.) bemüht sich, dem Andrang in den Sprechstunden Herr zu werden. Er vergibt Zusatztermine.

Quelle: Britta Schulze

Die Verwaltung wirbt zurzeit weiter um Wohnungen aus dem privaten Bereich. Gedacht ist diese Alternative zu den Sammelunterkünften für Asylbewerber, die bereits Aufenthaltsrecht sowie möglichst erste Kenntnisse der deutschen Sprache besitzen. Auf der Internetseite der Stadt (www.wolfsburg.de/fluechtlinge) gibt es beim Punkt „Unterbringung“ einen direkten Link zum Kontaktformular für Anbieter von Wohnraum. Es habe bereits ein „nennenswertes Feedback“ auf den ersten Aufruf gegeben, so Carl. Bisher wurden drei Mietverträge abgeschlossen, weitere Verhandlungen laufen.

Zurzeit sind 600 der 1200 in Wolfsburg lebenden Asylbewerber dezentral untergebracht. 600 weitere Menschen werden bis Ende 2015 erwartet. Der Raum im neu entstehenden Heim an der Dieselstraße (245 Plätze) sowie in der Jugendwerkstatt (100 Plätze) reicht somit nicht aus. „Die Verwaltung arbeitet mit Hochdruck an der Schaffung von weiteren Unterkünften in bestehenden Immobilien“, so Carl.

An ihre Grenzen stoßen mittlerweile auch Beratungseinrichtungen. Omar Zurab (Flüchtlingshilfe) berichtet von langen Warteschlangen zu den Öffnungszeiten des Büros im Antonius-Holling-Weg 11. „Ich biete Zusatztermine an, viele Stunden arbeite ich dabei ehrenamtlich“, sagt er.

  • Ein Infotreffen zur Koordination aller Hilfsangebote gibt es am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr im Rathaus.

amü

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