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Stadt Wolfsburg „Hexenprozess“: Mann muss in Psychiatrie
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Hexenprozess“: Mann muss in Psychiatrie
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23:00 11.02.2016
Zeigte kaum Reue: Der Wolfsburger (l.), der seine Nachbarin mit einem Metallrohr fast totgeschlagen hat, hält das Opfer weiterhin für eine Hexe, die ihn umbringen wollte. Quelle: Photowerk (kau)
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Zur Urteilsbegründung teilte Landgerichts-Sprecherin Maike Block-Cavallaro auf WAZ-Anfrage mit: „Die Einsichtsfähigkeit des Angeklagten war aufgrund einer wahnhaften Störung aufgehoben.“ Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung waren sich darin in ihren Plädoyers ebenfalls einig gewesen. Im juristischen Sinne hatte es sich bei der Tat laut Plädoyers um einen versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung gehandelt.

Der Angeklagte hatte im September 2015 in der Nordstadt mit einer schweren Lenkradsperre auf seine Nachbarin eingeschlagen und die Frau dabei schwer verletzt - sie war während des Prozesses verhandlungsunfähig. Grund für die Tat laut eigener Aussage: Der 80-Jährige sah in seiner Nachbarin eine „Hexe“, die ihm Schmerzen „angezaubert“ habe.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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