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Herkulesstaude berührt: Schwere Verbrennungen

Gefährliche Pflanze wächst im Barnbruch Herkulesstaude berührt: Schwere Verbrennungen

Giftpflanze im Barnbruch: Heinz Gläser pflückte vor einigen Tagen unwissentlich die Blüte einer gefährlichen Herkulesstaude (Bärenklau) – und erlitt schwere Verbrennungen am linken Unterarm.

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Heinz Gläser: Er wurde Opfer der Herkulesstaude. Nach einer Berührung erlitt er schwere Verbrennungen.

Quelle: Photowerk (mv)

Erst zwei Tage nachdem er die Pflanze berührte, schwollen seine linke Hand und der Unterarm an, dann folgten Quaddeln; die Haut begann sich zu lösen. „Es sieht aus, als ob ich mir den Arm verbrannt hätte“, so Gläser.

Sein Hausarzt legte einen Salbenverband an, der täglich gewechselt werden musste. „Dabei wollte ich doch nur eine schöne Blüte mit nach Hause bringen!“, so Gläser. Umweltexperte Dr. Christoph Stein weiß, dass die Pflanzen bei Sonnenlicht besonders gefährlich sind und sich schnell verbreiten. „Die Behörde muss eingreifen und die Herkulesstauden im Barnbruch entfernen. Es wäre eine Katastrophe, wenn sie sich dort ungehindert verbreiten könnte“, so Stein.

Da die Staude in Deutschland eigentlich nicht heimisch sei, habe sie keine natürlichen Feinde. „Sie muss von Menschenhand vernichtet werden“, so der Umweltexperte. Gläser will Steins Rat befolgen und der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt die Stelle zeigen, an der die Giftpflanze wächst. Gläser: „Nicht auszudenken, wenn sich das Gewächs ausbreitet und auf Spielplätzen oder an Kitas wuchert.“

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