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Hellwinkel-Terrassen: Stadt präsentiert weitere Investoren

Nach Absprung von Unternehmen Hellwinkel-Terrassen: Stadt präsentiert weitere Investoren

Nachdem sich vier Investoren aus dem Großprojekt Hellwinkel-Terrassen zurückgezogen hatten, kamen Fragen zur zukünftigen Entwicklung des Baugebiets auf. Sorgen über die weitere Entwicklung macht sich die Stadt allerdings nicht.

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Neubaugebiet Hellwinkel-Terrassen: Auf einer Fläche von elf Hektar sollen unterschiedliche Wohnformen realisiert werden.
 

Quelle: Grafik: Stadt Wolfsburg

Hellwinkel.  Gerät die weitere Entwicklung des Neubaugebiets Hellwinkel ins Stocken? Vier Investoren haben sich jetzt aus dem ambitionierten Großprojekt zurückgezogen. Auf der anderen Seite stehen allerdings drei zusätzliche Unternehmer, die insgesamt zunächst weit über 100 neue Wohneinheiten realisieren wollen. Dies teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Die 150 Einheiten der städtischen Tochtergesellschaft Neuland, für die im Juni der Spatenstich erfolgte, sollten erst der Anfang sein. Im ersten Bauabschnitt sollen 400 Wohneinheiten entstehen. „Möglicherweise werden es sogar 500“, sagt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. Aus seiner Sicht ist ein Ausstieg von Unternehmen noch vor dem eigentlichen Baubeginn nicht unüblich: „Bei Projekten dieser Größenordnung ist es nicht ungewöhnlich, dass zwischenzeitlich Investoren aus unternehmerischen Gründen ein Projekt zurückgeben. Ich bin zuversichtlich, mit den jetzt vorhandenen Investoren eine qualitätsvolle und nachhaltige Entwicklung im Hellwinkel verfolgen zu können.“

Nach Aussage des Stadtbaurats sind derzeit acht Investoren im ersten Bauabschnitt aktiv. Gestern teilte die Stadt mit, dass drei neue Unternehmen, die ihre Konzepte bereits vorgestellt und dafür die Zustimmung vom Liegenschaftsbeirat des Rates der Stadt Wolfsburg erhalten haben, mit im Boot sind.

Ab Mitte 2018 sollen über 100 Mietwohnungen des gehobenen Segments am Waldrand realisiert werden. Weitere 40 Wohneinheiten sollen an der Reislinger Straße entstehen.

„Besonderes Augenmerk liegt bei der Stadt auf der Entwicklung von Baugruppen, weil diese Wohnform wesentlicher Bestandteil eines zukunftsorientierten Wohnquartiers ist“, sagt Stadtsprecher Ralf Schmidt. Auch dafür sei ein Baugruppenentwickler gefunden worden. Für drei weitere Baufelder liefen die Planungen.

Von Jörn Graue

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