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Stadt Wolfsburg Helga Wißmann begleitete Wolfsburg beim Wachsen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Helga Wißmann begleitete Wolfsburg beim Wachsen
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07:00 23.03.2018
Zuhause in der Teichbreite: Helga Wißmann begleitete Wolfsburg beim Wachsen.   Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

 Nein, Liebe auf den ersten Blick war es nicht zwischen Helga Wißmann und Wolfsburg. „Und bis heute bin ich Werder-Fan geblieben“, gesteht sie. Aber: „Ich habe gelernt, die Stadt zu mögen.“ Am 23. Mai 1938 ist sie geboren, drei Tage vor der Grundsteinlegung für die „Stadt des KdF-Wagens“ (seit dem 23. Mai 1945 Wolfsburg).

Einzug 1969: Damals wohnten fast ausschließlich Familien mit Kindern in der Teichbreite. Quelle: privat

1969 zog Helga Wißmann mit ihren beiden Töchtern – vier und sieben Jahre alt – von der Hansestadt Bremen in die Wolfsburger Teichbreite. Ihr Mann Eckart war damals schon ein paar Monate vor Ort, er hatte einen guten Posten in der Commerzbank. Die Wohnung gehörte mit dazu, mit „Seeblick“ auf den Neuen Teich in der Nordstadt. Ein kleines Trostpflaster, denn: „Anfangs habe ich mich sehr schwergetan.“

Zuhause: Der Schwiegervater knipste die Wohnung am Neuen Teich. Quelle: privat

Wer Helga Wißmann kennt – und das dürften mittlerweile viele Wolfsburger sein –, der weiß, dass sie den Kopf nicht in den Sand steckt. Sie wurde und ist aktiv. Privat zog sie in den 70er Jahren ihre Töchter groß, beruflich kam sie mit zahlreichen Bauherren in Kontakt – als Halbtags-Bürokraft im Betonwerk Niedersachsen (1970 bis 1973 am Hochring), im Architekturbüro von Matthias Koller (1974 bis 1982) und bei der Wohnungsbaugesellschaft Allertal, wo man sie 1998 nur ungern in den Ruhestand entließ.

Der Arbeitsplatz bei der Allertal: Im Rosenweg war Helga Wißmann eine geschätzte Mitarbeiterin – und organisiert noch heute ehrenamtlich den Partnerbesuchsdienst. Quelle: privat

„Als wir herkamen, wohnten hier überall Familien mit kleinen Kindern. Jetzt sind wir der älteste Stadtteil – also vom Alter der Bewohner her“, bilanziert die 80-Jährige. Doch sie betont: „Ich möchte gar nicht woanders wohnen.“

Neben Wolfsburgs Bauten liegen ihr die Menschen am Herzen. Jahrzehnte engagierte sie sich im Kneipp-Verein – erst in der Ortsgruppe Wolfsburg, dann in Fallersleben und sogar im Landesverband. Jetzt ist sie Mitglied im Kirchenvorstand und im Förderverein Kulturkirche der Nordstadt. Die Vereinszeitschrift und der Gemeindebrief sind ihre Steckenpferde. Mit Klemens Schäfer und Klaus-Dieter Lenz organisiert sie zudem schon seit 1997 den Wolfsburger Partnerbesuchsdienst für Senioren, mit zurzeit 15 ehrenamtlichen Helfern. Und das Zuhause in der Teichbreite ist inzwischen auch Anlaufpunkt für fünf Enkel und zwei Urenkel. Helga Wißmann und Wolfsburg haben ihren Frieden miteinander gemacht.

Von Andrea Müller-Kudelka

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