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Helfer übel beschimpft

Gericht Helfer übel beschimpft

Weil er Rettungssanitäter und Polizisten wüst beschimpft hatte, wurde ein Wolfsburger zu 750 Euro Geldstrafe verurteilt. Dabei wollten die Einsatzkräfte dem Mann nur helfen – er war im Rausch gestürzt und sollte im Klinikum behandelt werden.

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Rettungssanitäter: Die Helfer wurden wüst beschimpft.

Gleich zehn Beleidigungen und eine Bedrohung hatte die Staatsanwaltschaft dem Mann vorgeworfen. Die Sanitäter und Polizisten hatte der renitente Mann Ende Januar über Stunden mit übelsten Schimpfworten unterhalb der Gürtellinie belegt – auf dem Weg ins Klinikum, im Behandlungsraum, in der Ausnüchterungszelle. Einem Beamten soll er sogar gedroht haben: „Ich habe eine Knarre und puste dir dein Hirn weg.“
Gestern saß der 39-Jährige wie ein Häuflein Elend auf der Anklagebank: „Ich gebe alles zu – aber ich kann mich an nichts mehr erinnern.“ Wegen seines damaligen Vollrauschs habe er einen kompletten Blackout. Allerdings wollte der Mann nichts abstreiten. Als er hinterher von seinem Auftritt erfuhr, entschuldigte er sich persönlich und schriftlich bei den Einsatzkräften.
Blackout schützt vor Strafe nicht: Ersatzweise wurde der Mann wegen Vollrausch zu 75 Tagessätzen zu je zehn Euro verurteilt – das Urteil nahm er sofort an.

fra

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