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Stadt Wolfsburg Heitmann: Spende statt Edathy-Geld
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Heitmann: Spende statt Edathy-Geld
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00:26 13.03.2015
Muss zahlen: Sebastian Edathy. Wolfgang Heitmann (kl. Bild) spendet persönlich 5000 Euro an den Kinderschutzbund Niedersachsen. Quelle: dpa (Kahnert)
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Das Landgericht Verden hatte den Kinderporno-Prozess gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy gegen 5000 Euro Geldauflage eingestellt. Der Kinderschutzbund aber verweigerte die Annahme des Geldes - niemand solle sich von Verbrechen gegen Kinder freikaufen dürfen.

„Diese Entscheidung verdient höchste Anerkennung“, sagt Wolfgang Heitmann, Gesellschafter des Autohauses Wolfsburg. „Ich bin davon beeindruckt.“ Allerdings sollte die Arbeit der Organisation zum Schutz von Kindern darunter nicht leiden: „Und darum spende ich den Betrag persönlich an den Kinderschutzbund Niedersachsen.“

Nicht die erste Reaktion dieser Art, über die sich der Kinderschutzbund seit dem Fall Edathy freuen darf. „Wir sind überwältigt von der Solidarität und Spendenbereitschaft, die wir gerade erleben“, sagt Landesvorsitzender Johannes Schmidt. Jede Spende sei gleich wichtig, egal ob groß oder klein. Über 40.000 Euro kamen in den letzten Tagen bereits rein - die Spende aus Wolfsburg stockt diesen Betrag noch einmal tüchtig auf.

Edathys Geld geht jetzt an den Jugend- und Kinderfeuerwehrverband Niedersachsen.

Der Streik an den Schulen geht in die zweite Runde: Am morgigen Donnerstag, 12. März, legen erneut rund 30 angestellte Lehrer und pädagogische Mitarbeiter an der Peter-Pan-Schule, Friedrich-von Schiller-Schule und erstmalig auch Leonardo-da-Vinci-Schule die Arbeit nieder. Die Schulen bieten Notfall-Unterricht an.

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Nach dem Mord im Asylbewerberheim Fallersleben hat das Landgericht jetzt den Prozess terminiert. Die beiden angeklagten Brüder (26 und 35 Jahre) müssen sich ab 23. März verantworten - insgesamt sind zehn Verhandlungstage vorgesehen.

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Für die morgige EuropaLeague-Partie des VfL gegen Inter Mailand rechnet die Polizei mit rund 1000 Fans, die aus Italien anreisen. Auch wenn darunter „einige ein wenig härtere Fans“ erwartet würden, befürchte man kein besonderes Konfliktpotential, sagt Polizei-Sprecher Sven-Marco Claus.

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