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Heitmann: Spende statt Edathy-Geld

Wolfsburg Heitmann: Spende statt Edathy-Geld

Der Kinderschutzbund will das Geld aus der Kinderporno-Affäre um den Ex-Abgeordneten Sebastian Edathy nicht haben – diese Entscheidung stieß beim Wolfsburger Unternehmer Wolfgang Heitmann auf höchsten Respekt. Allerdings: Die Kinder sollten nicht die Leidtragenden sein, „darum spende ich die 5000 Euro selbst“, sagt Heitmann.

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Muss zahlen: Sebastian Edathy. Wolfgang Heitmann (kl. Bild) spendet persönlich 5000 Euro an den Kinderschutzbund Niedersachsen.

Quelle: dpa (Kahnert)

Das Landgericht Verden hatte den Kinderporno-Prozess gegen den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy gegen 5000 Euro Geldauflage eingestellt. Der Kinderschutzbund aber verweigerte die Annahme des Geldes - niemand solle sich von Verbrechen gegen Kinder freikaufen dürfen.

„Diese Entscheidung verdient höchste Anerkennung“, sagt Wolfgang Heitmann, Gesellschafter des Autohauses Wolfsburg. „Ich bin davon beeindruckt.“ Allerdings sollte die Arbeit der Organisation zum Schutz von Kindern darunter nicht leiden: „Und darum spende ich den Betrag persönlich an den Kinderschutzbund Niedersachsen.“

Nicht die erste Reaktion dieser Art, über die sich der Kinderschutzbund seit dem Fall Edathy freuen darf. „Wir sind überwältigt von der Solidarität und Spendenbereitschaft, die wir gerade erleben“, sagt Landesvorsitzender Johannes Schmidt. Jede Spende sei gleich wichtig, egal ob groß oder klein. Über 40.000 Euro kamen in den letzten Tagen bereits rein - die Spende aus Wolfsburg stockt diesen Betrag noch einmal tüchtig auf.

Edathys Geld geht jetzt an den Jugend- und Kinderfeuerwehrverband Niedersachsen.

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